{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Jennifer Jäger

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LiebesbriefeAutor: Sabine Anders und Katharina Maier (Hrsg.)
Titel: Liebesbriefe großer Männer
Seitenzahl: 256 Seiten
Verlag: Marix Verlag
ISBN: 978-3-86539-187-2
Veröffentlichung: 13. Februar 2012 (13. Aufl. 2014)
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Liebesbriefe sind out? Vielleicht. Aber es gab Zeiten, in denen Liebesbriefe en vogue waren. Spätestens seit dem „Sex and the City“-Film ist das Buch „Liebesbriefe großer Männer“ bekannter geworden.

Genau dieses Buch möchte ich euch gerne empfehlen. Was gibt es schöneres, als in der Hängematte zu liegen und Goethes Liebesbrief zu lesen? Oder am Strand in den Liebesbekundungen Bachs zu versinken? Eine tolle Mischung aus kurzen und langen Briefen sorgt dafür, dass man sowohl vor dem Einschlafen als auch im Flugzeug oder am Pool immer etwas findet. Ein Buch, perfekt für den Sommer.
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Über Jennifer Jäger:

Jennifer Jäger

jennifer-jaeger.com

Jennifer Jäger wurde am 16.11.1992 in Neustadt a.d. Weinstraße geboren, zog allerdings mit 6 Jahren nach Würzburg.
Schon in der ersten Klasse entdeckte sie ihre beiden Vorlieben: Tanzen und Schreiben. Im Sommer 2011 bestand sie erfolgreich ihr Abitur an einem Würzburger Gymnasium und zog danach nach München.
Mehr Informationen: http://www.jennifer-jaeger.com

Von Jennifer Jäger ist im Carlsen / im.press die Dilogie „Traumlos“ erschienen. Außerdem hat sie an der Anthologie „Zehn Mal Fantastische Weihnachten“ mitgewirkt.
Als Selfpublisherin hat sie die Trilogie „Saphirtränen“ sowie die Einzelwerke „Saphirtränen: Fanfictions„, „Kopfkino: Meine Gedanken und ich“ und „Verbannt: Melodie der Finsternis“ veröffentlicht.

Herzlichen Dank, Jennifer, dass du dir die Zeit genommen hast! :)

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{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Britta Sabbag

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Autor: Joseph Galliano (Hrsg.)1-3-4-8-3-0-7-978-3-7857-2472-9-Galliano-Das-Glueck-wird-dich-finden-org
Titel: Das Glück wird dich finden
(OT: Dear Me – A Letter To My Sixteen-Year-Old Self)
Seitenzahl: 144 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-7857-2472-9
Veröffentlichung: 19. April 2013
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 Ich würde euch einen etwas anderen Buchtipp ans Herz legen, und zwar keinen Roman. Es ist eher ein Erzählband, ein Sammelsurium an Lebenserfahrungen.

„Dear me – Briefe an mein 16jähriges Ich“ heißt es. Dort schreiben sich Autoren, Künstler, Schauspieler und andere Persönlichkeiten einen Brief – und zwar an sich selbst, als sie 16 Jahre alt waren.
Das hört sich erstmal unspektakulär an, ist es aber nicht – alles andere als das sogar. Es ist aufwühlend, lustig, beeindruckend und erstaunlich, was dort steht. Ich war nach dem Lesen sehr glücklich und bereichert, denn oft denkt man sich „Ach, hätte ich doch…“ – dieses Buch verrät, dass es allen so geht, und es trotzdem genau richtig so ist. Man kann sich die Texte einteilen – einen am Pool, einen nach dem Mittag, einen zwischendurch – und hat immer etwas zum Schmunzeln, perfekt für den Urlaub!
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Über Britta Sabbag:
Copyright Beatrice Treydel

Copyright Beatrice Treydel

Britta Sabbag, geboren in Osnabrück (Sternzeichen Skorpion; für alle, die das wichtig finden), studierte Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Universität Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in verschiedenen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer tun wollte: schreiben. Nach Fertigstellung des ersten Romans besuchte sie diverse Drehbuchseminare der IFS Köln und die Autorenwerkstatt des Kölner Filmhauses; verschiedene Drehbuchstoffe befinden sich derzeit in der Entwicklung. Heute schreibt, lebt und liebt sie immer noch in Bonn und will ihrer Wahlheimat auch weiterhin treu bleiben.
Im Bastei Lübbe Verlag sind bisher erschienen „Pandablues„, „Pinguinwetter“ und „Das Leben ist (k)ein Ponyhof„. Ihr Jugendbuch „Stolperherz“ erschien im Boje Verlag. Desweiteren hat sie an diversen Anthologien mitgewirkt.
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Herzlichen Dank, Britta, dass du an unserer Aktion teilgenommen hast!
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{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Katrin Koppold

 

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warum-seepferdchen-im-sommer-keine-schuhe-tra-L-YJFHR0Autor: Tracy Brogan
Titel: Warum Seepferdchen im Sommer keine Schuhe tragen
(OT: Crazy Little Thing)
Seitenzahl: 356 Seiten
Verlag: AmazonCrossing
ISBN:  978-1477849675
Veröffentlichung: 12. November 2013
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Dieses Buch ist mir wegen seines witzigen Titels schon vor ein paar Monaten auf Amazon ins Auge gestochen. Doch als ich die Buchbeschreibung las, befürchtete ich, dass es sich bei dem Roman um eine dieser seichten Liebesgeschichten handeln würde, deren Ausgang schon nach der Lektüre des Klappentextes klar ist und die ich persönlich einfach nicht so gerne lese.

„Sadies große Stärke ist es, Ordnung ins Chaos zu bringen. Als schließlich ihr eigenes perfektes Leben völlig durcheinandergerät, hofft sie, ein Sommer am See im Haus ihrer Tante könnte ihr dabei helfen, es wieder in den Griff zu bekommen. Sie möchte sich erholen und ihre Wunden lecken, die ihr Exmann hinterlassen hat. Was sie braucht, ist Ruhe vor den Männern.
Doch mit zwei Hunden und zwei Cousins – von denen einer Sadie unbedingt eine Rundumerneuerung verpassen möchte – ist es schwer, ein wenig Ruhe und Frieden im Hause ihrer exzentrischen Tante Dody zu finden. Besonders, weil alle entschlossen zu sein scheinen, sie mit dem attraktiven neuen Nachbarn Desmond zu verkuppeln.
Desmond ist Sadies schlimmster Albtraum: groß, sonnengebräunt, muskulös … und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, versteht er sich auch noch blendend mit ihren Kindern. Aber irgendeinen Fehler muss er doch haben – schließlich ist er ein Mann.
Während der Sommer seinen Lauf nimmt, scheint Sadies Leben immer komplizierter zu werden: Ihr eröffnet sich eine neue Karrieremöglichkeit, ihr fieser Ex stellt ihr nach und Dody enthüllt ein trauriges Geheimnis. Aber vielleicht ist ein bisschen Chaos ja genau das, was Sadie braucht.“

Ein paar Wochen später war ich ein paar Tage in Paris, um für „Hoffnung auf Kirschblüten“, den vierten Band der Sternschnuppen-Reihe, zu recherchieren, das aktuelle Buch hielt nicht das, was es versprach, ich war auf der Suche nach einer neuen Lektüre – und lud mir allen Vorurteilen zum Trotz die Leseprobe herunter. Keine fünf Minuten später folgte  das ganze Buch. Denn wenn ich bereits auf den ersten Seiten so lachen muss, dass mir die Tränen in die Augen steigen, dann kann die Liebesgeschichte so seicht sein, wie sie will. Ich lese sie trotzdem!!!

„Meine Kinder hatten den Großteil der zweistündigen Fahrt damit verbracht, sich lautstark darüber zu streiten, ob Elfen größer sind als die Zahnfee,  ob alle Giraffen gleich viele Flecken haben und wo bei Meerjungfrauen, ich zitiere: „das Kackaloch“ ist.“

Und letztendlich steckte in der Geschichte auch viel mehr drin als der harmlose Klappentext vermuten ließ: nämlich Wortwitz, schillernde Figuren, schöne Beschreibungen, eine wendungsreiche Handlung und ein männlicher Protagonisten, der so unglaublich toll ist, dass ich das erste Mal meine Freundin Isa verstand, die mir „Aussicht auf Sternschnuppen“ mit den Worten zurückgab: „Also ein bissel Sex hätte ich mir ja schon gewünscht!“ – Bei diesem Buch ging es mir ganz genauso. Aber leider, und das ist echt der einzige winzige Minuspunkt an dem Buch, hat die Amerikanerin bereits beim kleinsten Anflug von Erotik abgebrochen. Selbst beim Küssen!!!

„Meinen ersten Kuss hatte ich von einem Jungen bekommen, der nach Kaugummi geschmeckt und nach frisch gemähtem Gras geduftet hatte, eine herbsüße Mischung, die ich nie ganz vergessen hatte. Seitdem hatte kein Kuss je wieder so gut geduftet oder geschmeckt, und es hatte sich auch keiner je wieder so angefühlt. Bis zu diesem. Er war perfekt. Erst zaghaft und vorsichtig, dann erblühte er zu voller Intensität. Dieser Kuss war besser, als ich ihn mir je vorgestellt habe, und ich hatte ihn mir ziemlich oft und ausführlich vorgestellt. Des umschlang mich noch fester und ich lehnte mich gegen ihn. Der Kuss endete viel zu früh und ich seufzte auf wie Julia auf dem Balkon, voller Sehnsucht nach ihrem Romeo.“

Ist das nicht schön geschrieben?! Aber … es bleibt schon sehr sehr viel Raum für das Kopfkino. Gegen Tracy Brogan komme selbst ich, die ich bei Liebesszenen auch recht schnell gehemmt bin, mir fast ein wenig vor wie E. L. James.

Trotzdem: „Warum Seepferdchen im Sommer keine Schuhe tragen“ ist so voller Wärme, Humor und Meeresrauschen, dass der Roman, und da lehne ich mich jetzt zugegebenermaßen recht weit aus dem Fenster, denn wir haben erst Ende Mai, für mich DAS Sommerbuch 2014 ist!

Über Katrin Koppold:

katrinkoppold

(katrinkoppold.de)

Geschrieben habe ich, wie die meisten Schriftsteller, schon immer gern: Märchen, Liebesgeschichten, Theaterstücke, Zeitungsartikel. Nach dem Abitur wollte ich auch ursprünglich mein Hobby zum Beruf machen und Journalistin werden. Ich absolvierte ein Praktikum bei der Nahe-Zeitung in Idar-Oberstein, wo ich schon seit einigen Jahren als freie Mitarbeiterin beschäftigt war.  Dieses Praktikum machte mir unheimlich viel Spaß. Ich recherchierte, führte Interviews und besuchte Veranstaltungen. Im Rahmen eines Kultur-Events lernte ich sogar den damaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, kennen.  Letztendlich entschied ich mich trotzdem dafür, in die Fußstapfen meiner Eltern zu treten und Lehrerin zu werden. Ich begann ein Studium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz mit den Fächern Deutsch und Sport und in den folgenden Jahren rückte das Schreiben in den Hintergrund. Aber nach der Geburt meines zweiten Kindes bekam ich Lust auf eine neue Herausforderung. Ich meldete mich zu einem Fernstudium mit Schwerpunkt Belletristik an der Hamburger Schule des Schreibens an und vertiefte meine Kenntnisse anschließend in zwei Schreibkursen eines Autors des Arena Verlags, mit dem ich die Konzepte für “Aussicht auf Sternschnuppen” und “Zeit für Eisblumen” erarbeitete. (katrinkoppold.de)

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(katrinkoppold.de)

Zu den Büchern „Aussicht auf Sternschnuppen“ und „Zeit für Eisblumen“ findet ihr auch Rezensionen bei uns. Kaufen könnt ihr Katrins Bücher via Amazon. >>Klickt<< für die Übersicht.

Wir Bookwives sagen: Vielen Dank, Katrin!