Wir freuen uns auf … Neuerscheinungen Juli 2014

 

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……………………..tiefdunkle nachtDie VerschworenenLegend Berstende Sterne

Der Juli ist der Monat der Reihenabschlüsse. Los geht meine „Must Read“ Übersicht mit „Tiefdunkle Nacht“ von Stefanie Hasse. Glücklicherweise durfte ich das Buch schon lesen. :) Die Geschichte um Darian & Victoria hat mich überzeugt, wie ihr in meinen Rezensionen zu „Schwarzer Rauch“ und „Düstere Schatten“ lesen könnt. Zurzeit gibt es ein Special der Autorin – das Banner mit Verlinkung findet ihr in unserer Sidebar.
Ursula Poznanski „Eleria“ Trilogie hat mich gerade fest in der Hand. Band 1 „Die Verratenen“ hat lange gesubbt, jetzt habe ich Band 2 „Die Verschworenen“ direkt hinterher begonnen. Meine Rezensionen dazu folgen.
Die „Legend“ Trilogie von Marie Lu hat mich richtig begeistert. Nachlesen könnt ihr das mit einem Klick auf „Fallender Himmel“ und „Schwelender Sturm„. Und dann muss ich mich schon wieder von liebgewonnenen Charakteren trennen.

……………………..ZertrennlichTrust in meShadow World

Das Buch „Zertrennlich“ konnte mit dem schönen Cover und der interessanten Beschreibung meine Aufmerksamkeit erregen.
„Trust in me“ ist nicht der letzte Teil der „Wait for you“ Reihe – im März nächsten Jahres geht es weiter. Die Autorin J. Lynn konnte mich mit den ersten beiden Bänden richtig flashen. Ich erwarte also viel. Meine Rezensionen zu „Wait for you“ und „Be with me“ sind natürlich online. Hach, ich könnte schon wieder sabbern… :D
„Shadow World. Kampf der Seelen“ klingt richtig interessant. Und das Cover ist einfach richtig toll!

 

……………………..Wo ein bisschen Zeit istdas labyrinth ist ohne gnade

 

„Wo ein bisschen Zeit ist“ ist eine Empfehlung einer Mitarbeiterin aus der Presseabteilung des Fischerverlages. Bisher konnten die Empfehlungen IMMER bei mir punkten. Ich lasse mich überraschen. :)
Die „Labyrinth“ Trilogie geht mit „Das Labyrinth ist ohne Gnade“ auch zu Ende. Während meines USA-Tripps letzten Herbst habe ich die beiden Bände verschlungen. Eine Rezension gibt es von meiner Seite nicht. SaFi hat aber „Das Labyrinth erwacht“ rezensiert.

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……………………..Bis ich dich wiedersehe von Marc LevyDas Maedchen das Geschichten faengt von Victoria SchwabVerfuehrt Lila und Ethan von Jessica Sorensen

Ich bin ja ein bisschen verliebt in Marc Levys Schreibstil. Für mich wird Bis ich dich wiedersehe das dritte Buch des französischen Bestsellerautors. Und ich freue mich nach Sieben Tage für die Ewigkeit und Die zwei Leben der Alice Pendelbury auf eine weitere Geschichte mit diesem für mich einmaligen Levy-Flair.
Das Mädchen, das Geschichten fängt klingt nach einer wunderbar fantasievollen Geschichte mit der tollen Grundidee. Ich bin gespannt, was mich erwarten wird.
Mit Das Geheimnis von Ella und Micha und Für immer Ella und Micha – den ersten beiden Büchern aus der Ella und Micha-Reihe – konnte Jessica Sorensen mich total packen. Nun geht es in Verführt. Lila und Ethan – dem dritten und letzten Band der Reihe – um die Freunde von Ella und Micha. Ich hoffe auf eine emotionale Geschichte mit Höhen und Tiefen und natürlich auch auf ein Wiedersehen mit Ella und Micha.

Außerdem freuen wir uns noch auf:

………Die Unbekannte von Peter SwansonDas Schweigen in meinem Kopf von Kim HoodDas wirst du bereuenEigentlich bin ich ja ganz anders von Allie Larkin

 

………krähenmannRückkehr ins Zombielandgefährlicher rauschProjection--Ich-sehe--was-du-bist


[Rezension] Für immer Ella und Micha | Jessica Sorensen

1 Buch - 2 MeinungenFür immer Ella und Micha_Artikelbild
 
Titel: Für immer Ella und Micha (Ella und Micha 2)
Autor: Jessica Sorensen
Seitenzahl: 352 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41773-1
Veröffentlichung: 13. Januar 2014

Zum Inhalt:

Während Micha sich einen Traum erfüllt und mit seiner Band auf Tour geht, ist Ella ans College zurückgekehrt. Sie sehnt sich nach Micha, aber in letzter Zeit sind die gemeinsamen Momente selten geworden. Zugleich machen die Abgründe in ihrer Familie es Ella schwer, an ihr Glück zu glauben. Sie will Micha auf jeden Fall davor schützen, und eines Tages trifft sie eine radikale Entscheidung, die sie für immer von ihm entfernen könnte.

Meinung SaCre:

„Ich lächle, aber es  fühlt sich unecht an. Die Leute machen fast nie absichtlich Dinge, mit denen sie andere verletzen, und trotzdem passieren sie eben, weil ein Moment besonders intensiv wird, weil man nicht nachdenkt oder weil man schlicht Worte ausspricht, die besser im Kopf geblieben wären.“ (Seite 47, Ella)

Der zweite Teil setzt nahezu nahtlos an das Ende des ersten Buches an.
Ella ist wieder am College und geht dort ihrem Alltag nach. Micha ist unterwegs und tourt mit der Band. Er ist weit weg von seiner Freundin, und beide können sich nur an Wochenenden sehen.
Was zunächst auffällt: die beiden sind immer noch total abhängig von einander. Ella kann nicht ohne Micha, Micha kann nicht ohne Ella. Man merkt beiden an, dass sie unter der Trennung leiden. Doch natürlich möchte auch jeder seinen Träumen nachgehen. So sind Telefonate kostbar, Treffen nahezu unbezahlbar. Und da tut Ella auch mal alles, um Micha spontan besuchen zu können und ihn wenigstens ein paar Stunden zu sehen.

Tja, und es könnte alles so einfach sein. Wäre da nicht die jeweilige Vorgeschichte der beiden – mit all den Problemen, denen sie während Kindheit und Jugend ausgesetzt waren. Vorallem Ella ist ein weiterhin sehr komplizierter und komplexer Charakter. Oft handelte sie für mich irrational. Doch wenn man über ihr Wesen nachdenkt, haben die Verhaltensweisen wieder gepasst.

Es ist wieder ein totales Up & Down zwischen den beiden. Sie lieben, sie streiten, sie können nicht ohne einander, sie können aber auch nicht miteinander reden. Das gehört zu den beiden dazu und macht sie zu einem perfekten Paar. Trotz allem wirkte die Beziehung für mich reifer – und ich war nicht mehr so genervt von beider Abhängigkeit.
Durch den Schreibstil der Autorin lässt sich die Geschichte gut und zügig lesen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Verlauf der Story auch absolut einverstanden. Allerdings hätte ich auch mit einem anderen Schluss leben können. :)

„Wenn sie so weit ist, wird sie es mir sagen. Das hoffe ich zumindest. Aber was ist, wenn sie es nicht tut? Was ist, wenn Ich mein Leben lang einem Geist nachjage?“ (Seite 117, Micha)

Mir hat dieser Teil besser gefallen, als der erste.  Die Geschichte hat mich gut unterhalten, auch wenn die Liebe oft von schwermütigen und melancholischen Gedanken begleitet wird. Daher vergebe ich hier runde

4

Meinung SaFi:

Es beginnt wieder mit einer Brücke. Und wieder steht Ella auf dieser Brücke. Doch diesmal sind die Vorzeichen andere… Denn Ella und Micha sind nun ein Paar. Nach vielen Ups & Downs, nach vielen Worten und Gedanken. Doch so einfach genießen können sie ihr frisches Liebesglück nicht: Ella ist wieder am College, Micha tourt mit seiner Band. Sie sehen sich kaum und vermissen den anderen sehr. Zudem nagen an Ella auch starke Zweifel, ob sie Micha – mit all ihren Problemen – wirklich glücklich machen kann.

„Ich wache in einem stillen Zimmer auf, Ella in meinen Armen und ihren nackten Körper an meinem. Wäre es doch möglich, jeden Morgen so aufzuwachen! Doch dafür müsste einer von uns etwas Wichtiges aufgeben.“ (Seite 54)

Die Emotionen nehmen selbstverständlich wieder einen großen Teil des Buches in Anspruch. Doch Kitsch sucht man vergeblich. Jessica Sorensen hat die Geschichte von Ella und Micha so zu Papier gebracht, dass das Gelesene real wirkt. „Für immer Ella und Micha“ kommt ein wenig erwachsener/reifer daher als noch der erste Teil, denn Ella und Micha entwickeln sich. Langsam zwar und durchaus auch mit Rückschlägen, aber stetig. Die große Frage in diesem Buch: Haben Ella und Micha eine gemeinsame Zukunft? Auf beiden lastet noch immer die schwierige Vergangenheit und sie müssen einen Weg finden, damit umgehen zu können.

Das ewige Hin und Her in der Beziehung der beiden (egal ob nun als Freunde oder als Paar), vor allem von Ella, kann einen durchaus nerven. Für mich gehört dieses Verhalten aber zu Ella und zu dieser Geschichte. So ist sie nun mal und das hat auch seine (schrecklichen) Gründe. Und ohne diese Verhaltensweisen von Ella wäre die Geschichte von Ella und Micha nicht die, die ich gelesen habe. Und wahrscheinlich hätte ich sie dann auch nicht so sehr gemocht. Denn die Charaktere von Jessica Sorensen sind das große Plus der Bücher. Sie sind kompliziert aber auch so unglaublich liebevoll und voller Leben.

„Ich will, dass er mich genauso sehr hasst wie ich mich hasse.
Auf diese Weise kann ich ihn nicht mit mir in den Abgrund reißen. (Seite 89)“

Der Stil der Autorin sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Ella und Micha geben sich in der Erzählung die Klinke in die Hand. So wird die Geschichte lesetechnisch ein wenig aufgelockert und man lernt beide gut bzw. besser kennen. Auch die anderen Charaktere kommen dem Leser ein wenig näher. Was auch ganz gut ist, denn zwei von ihnen werden im dritten Teil der Ella und Micha-Reihe die Hauptrollen spielen: Lila und Ethan.

Was meine Lesefreude ein wenig getrübt hat, war der Titel des Buches – egal ob deutsch oder englisch. Ich habe mich darauf gefreut wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu lesen, mit Ella und Micha leiden und lieben zu können. In diesen Genuss bin ich zwar gekommen, doch immer wenn eine der vielen Tiefen auf dem Plan stand und ich Angst hatte, dass nun gleich alles aus und vorbei sein könnte, spukte im meinem Kopf der Gedanke rum, dass vorne auf dem Cover „Für immer“ bzw. „The Forever“ steht. Für mich eine Botschaft, dass am Ende alles gut ausgehen wird… So konnte ich nicht ganz so sehr mitfühlen, wie ich es mir gewünscht hatte.

„Er hebt den Kopf und sieht mich an. Als seine Lippen wieder auf meinen sind, geht es nicht um Lust oder Verlangen oder sonst was. Es geht darum, dass wir einander vervollständigen. (Seite 306)“

Im Großen und Ganzen hat mir „Für immer Ella und Micha“ genauso gut gefallen wie „Das Geheimnis von Ella und Micha“. Das Buch ist eine wunderbare, bitter-süße Lovestory von zwei jungen Erwachsenen, die auf der Suche nach sich selbst sind und einen Weg finden müssen, mit der Vergangenheit abzuschließen.

4,5

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Die „Ella und Micha“-Reihe:

1. „Das Geheimnis von Ella und Micha“ (11.11.13)
2. „Für immer Ella und Micha“ (13.01.14)
3. „Verführt. Lila und Ethan“ (14.07.14)
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[Rezension] Das Geheimnis von Ella und Micha | Jessica Sorensen

1 Buch - 2 Meinungen
Das Geheimnis von Ella und Micha - Jessica Sorensen

Das Geheimnis von Ella und Micha – Jessica Sorensen

 Titel: Das Geheimnis von Ella und Micha (Ella und Micha 1)
Autor: Jessica Sorensen
Seitenzahl:
288
Verlag: 
Heyne
ISBN: 978-3-453-41772-4
Veröffentlichung: 11. November 2013
Leseprobe

Zum Inhalt:

Ella liebt Micha, und Micha liebt Ella – es könnte so einfach sein. Doch Ella will mit ihrem alten Leben, das es nicht immer gut mit ihr gemeint hat, endlich abschließen. Sie zieht in eine andere Stadt, beginnt mit dem College und will alles vergessen. Vor allem auch Micha. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los, und ihre Gefühle sind stärker als jede Vernunft…

Meinung – SaCre:

„Er weiß, was ich sagen will – das weiß er immer. Micha ist mein bester Freund, mein Seelenverwandter. In einer idealen Welt voller Rosen und Sonnenschein wären wir zusammen. Doch diese Welt ist voll von kaputten Familien, besoffenen Vätern und Müttern, die zu schnell aufgeben.“ (Seite 7)

Micha und Ella sind ein Phänomen: sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne. Ella hat versucht, ihrem alten Leben zu entfliehen. Das hat auch funktioniert. Für 8 Monate. So lange war sie weg von Micha, ihrer Familie und ihrer Vergangenheit. Sie ist einfach abgehauen. Und Micha drohte daran zu zerbrechen.

In die Geschichte findet man als Leser schnell hinein. Man erfährt, dass Ella etwas passiert ist. Aber was, das bleibt erst einmal ein Geheimnis.
Was mir von Anfang an aufgefallen ist: wie abhängig die beiden doch voneinander sind. Insbesondere Micha von Ella. Sein Leben scheint während ihrer Abwesenheit pausiert zu haben. Dass er sein Leben in der Zeit so aufgegeben hat, fand ich auf der einen Seite doch übertrieben.
Andererseits… genau das macht auch den Reiz dieser Geschichte aus. Die beiden sind wie Feuer und Wasser oder zwei gleichgepolte Magnete. Und doch brauchen sie einander. So sehr, dass es schmerzt, wenn der andere nicht da ist.
Die Kapitel sind unterteilt und jeweils abwechselnd aus ihrer und seiner Sicht geschrieben. So lernt man beide Hauptpersonen als Leser sehr gut kennen und erfährt viel über ihre Gefühle und Ängste.

Beide haben Geheimnisse aus der Vergangenheit. Und beide sind sehr vielschichtige und komplizierte Charaktere. Ella kann keine Nähe zulassen. Auch ihrer Mitbewohnerin Lila gegenüber kann sie sich nicht öffnen. Sie liebt das Risiko und die Gefahr. Micha kann nicht loslassen. Auch er liebt Risiko und Gefahr, braucht ab und zu einen Kick.

„Das war einer der Gründe, aus denen ich mich in sie verliebte: die Energie, die Leidenschaft und der Drang, sich für Außenseiter einzusetzen, selbst wenn es bedeutete, selbst zur Ausgestoßenen zu werden. Sie fiel nie in irgendeine Kategorie, war eben Ella,…“ (Seite 30)

Die Geschichte liest sich gut und hat mich unterhalten. Die Idee der Geschichte ist gut, ebenso die Ausführung. Die Abhängigkeit fand ich allerdings etwas übertrieben und ab und zu hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen zu viel des Guten war. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, wie es im zweiten und letzten Teil mit den beiden weiter geht. Haben ihre tiefen Gefühle eine Chance? Wir werden sehen. Das „Wir gegen die Welt“ Gefühl kam auf jeden Fall bei mir an.

3,5

Meinung – SaFi:

Bereits der Einstieg in die Geschichte gestaltet sich ziemlich emotional. In dem einen Augenblick steht Ella noch auf einer Brücke und ist felsenfest davon überzeugt, dass sie fliegen kann. Im nächsten küsst sie Micha und kehrt ihrer Heimatstadt – ihrem alten Leben – den Rücken, bevor sie acht Monate später, in den College-Sommerferien, wieder zurückkehrt und alles zwar noch irgendwie so wie früher ist, gleichzeitig aber auch komplett anders.

„Er weiß, was ich sagen will – das weiß er immer. Micha ist mein bester Freund, mein Seelenverwandter. In einer idealen Welt voller Rosen und Sonnenschein wären wir zusammen. Doch diese Welt ist voll von kaputten Familien, besoffenen Vätern und Müttern, die zu schnell aufgeben.“ (Seite 7)

Die Freundschaft der beiden, dass wird ziemlich schnell klar, geht über das normale Maß weit hinaus. Neben der unausgesprochenen Liebe für einander, verbindet die beiden eine Art Abhängigkeit, die sich daraus ergibt, dass sie für den jeweils anderen in der Vergangenheit der einzige Halt waren und aktuell auch immer noch sind. Sonst gibt es da niemanden, der diese Rolle übernehmen könnte. Ella und Micha müssen auf ihren jungen Erwachsenenschultern bereits schwere Lasten tragen. An Dramatik sind die Ereignisse der Vergangenheit – und auch die der Gegenwart – zwar kaum zu überbieten, wirken aber dennoch nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern ziemlich real und dadurch beklemmend.

„Mit acht und neun Jahren war unser Leben ein stabiles Ganzes, nicht in tausend Teile zerbrochen.“(Seite 71)

Die Darstellung von Ella und Micha ist Jessica Sorensen gut gelungen. Ihre Gedanken, Wünsche, Ängste, Hoffnungen und Gefühle bringt sie – abwechselnd aus der Sicht von Ella und Micha – schnörkellos und einnehmend zu Papier. Sie verzichtet in ihrer Geschichte fast gänzlich auf überflüssigen Kitsch. Kommt dieser aber dennoch mal vor, dann wohl portioniert und einfach schön zu lesen. Abgerundet wird die Geschichte durch die ebenfalls gut ausgearbeiteten Nebencharaktere.

Auch wenn die Frage, ob Ella und Micha am Ende tatsächlich mehr werden als bloß beste Freunde durch die Tatsache, dass es mit „Für immer Ella und Micha“ in Kürze ein Fortsetzung geben wird, schon beantwortet zu sein scheint, kam bei mir während des Lesens keine Langeweile auf. Dafür hat mich die Geschichte der beiden – in der Vergangenheit und der Gegenwart – einfach zu sehr berührt. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft und geliebt.

»Ich will nicht, dass du aufhörst, dein Leben zu leben, weil ich nicht mehr hier bin.«
»Und ich will nicht, dass du woanders bist als hier.« (Seite 89)

Jessica Sorensen hat mich in „Das Geheimnis von Ella und Micha“ auf eine intensive Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen, die von schweren Schicksalsschlägen und tiefen Emotionen geprägt war und mein Herz fast die ganze Zeit über im Klammergriff gehalten hat.

4,5