Andere tun es doch auch [Rezension]

Autor: Matthias Sachau
Titel: Andere tun es doch auch
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3548284392
Verlag: Ullstein Taschenbuch

Kurzzusammenfassung & meine Meinung:

Kai und Lara lernen sich kennen. Doch von Anfang an läuft alles schief. Jede Menge Missverständnisse, die so „typisch Mann, typisch Frau“ sind, stehen zwischen ihnen…

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Lara und Kai geschrieben. Das hat mir keinerlei Probleme bereitet und ich war schnell in der Geschichte drin. Der Schreibstil des Autors ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen.

Leider muss ich aber sagen, dass ich mehr erwartet habe. Ich habe so viel Gutes über das Werk gehört, und sah mich schon lachend auf der Couch sitzen. Leider war dem nicht so.

Die Geschichte ist unterhaltsam, und man kann sie gut in einer Tour lesen. Allerdings hat mir doch der Witz hier gefehlt.
Daher gibt es gute 3 von 5 Sternen.

Wenn ich aber die Meinungen der anderen Leser sehe, dass das vermeintlich der schlechtestes Sachau ist, werde ich gerne weitere Bücher des Autors lesen. ;)

SaCre


Andere tun es doch auch [Rezension]

Autor: Matthias Sachau
Titel: Andere tun es doch auch
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3548284392
Verlag: Ullstein Taschenbuch

 

 

Zum Inhalt:

Er und Sie – Kai und Lara.

In einem Club lernen sich die beiden zufällig kennen. Irgendwas liegt sofort in der Luft. Aber sie wollen natürlich nichts voneinander, also nicht wirklich. Aber wie das Leben nun mal spielt, entwickelt sich etwas zwischen den beiden – vor allem Missverständnisse.

Ein Hin und Her, ein Auf und Ab der Gefühle beginnt.

Meine Meinung:

Die Ereignisse werden abwechselnd aus der Sicht von Kai und Lara geschildert. Anfangs war das ein wenig verwirrend für mich, da die Schilderungen meist mittendrin enden und sich die Sichtweise dann ändert. Doch nach wenigen Wechseln konnte ich der Erzählweise immer besser folgen – sie hat mir im Nachhinein sogar sehr gut gefallen. Sie sorgt dafür, dass die Geschichte nicht so vor sich hinplätschert.

Und diese Geschichte hat es in sich. All die Missverständnisse, die sich die beiden mit der Zeit „einreden“ finde ich gut nachvollziehbar. Ein bisschen überzogen ist das ein oder andere vielleicht, aber durchaus nicht realitätsfremd, wie ich finde.

Mit dem, was Kai und Lara in der gleichen Situation unterschiedliches denken und empfinden und dem, was sich daraus ergibt, haben sie mich sehr oft zum Lachen gebracht. Der Großonkel von Kai (Karl) mit seinen Protest-Aktionen und der Chef von Lara (Hr. Rockerer) mit seinem herrlich niedergeschriebenen bayerischen Akzent haben mich teilweise vor lauter Lachen sogar fast vom Stuhl fallen lassen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat das Buch schnell Lust auf mehr gemacht. Im Mittelteil wurden mir die Charaktere immer sympathischer und die Geschichte entwickelte sich. Das Ende hat mir gut gefallen, es lässt noch Platz für Spekulationen.

Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch mit ganz viel Humor ganz nach meinem Geschmack – trocken und saukomisch.

„Mein erster Sachau“ – aber garantiert nicht mein Letzter!

SaFi