{Lesungsbericht & Gewinnspiel} Ein Abend mit… Susan Elizabeth Phillips

Am 7. Mai (ja ich weiß, es ist schon ein paar Tage her), war ich auf der Lesung der wundervollen Susan Elizabeth Phillips in Köln. Sie hat dort ihr neues Werk „Cottage gesucht, Held gefunden“ vorgestellt.

Cottage gesucht Held gefunden von Susan Elizabeth Phillips„Peregrine Island vor der Küste von Maine. Annie Hewitt war sich sicher, nie wieder zurückzukehren. Und nun ist sie doch da – pleite, mut- und heimatlos, aber noch nicht bereit aufzugeben. Denn hier, auf dieser Insel, soll im Moonraker Cottage, dem Sommersitz ihrer Familie, der Nachlass ihrer Mutter versteckt sein. Annies Plan: ihr Erbe suchen, möglichst wenig auffallen und möglichst schnell wieder abreisen. Vor allem will sie unbedingt ein Aufeinandertreffen mit Theo Harp vermeiden. Er war ihre große Liebe. Doch jetzt ist er der Mann, den sie am meisten fürchtet. Und natürlich ist Theo der Erste, dem sie in die Arme läuft …“

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Ein Abend mit … Karin Slaughter (plus Gewinnspiel)

© Karin Slaughter

© Karin Slaughter

Wann hat man als Normalsterblicher schon mal die Chance, eine der bekanntesten und besten Thriller-Autorinnen persönlich zu treffen? Richtig. So gut wie gar nicht!

Umso mehr haben wir uns natürlich gefreut, als wir ein Meet & Greet mit Karin Slaughter im Rahmen des „Mord am Hellweg“-Festivals beim Blanvalet Verlag gewonnen haben.

Am 11.09.2014 sollte es dann im Studiotheater, Bergkamen so weit sein. Könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt wir waren? Wir reden hier immerhin über eine Frau, deren Bücher – seit ihrem Debüt „Belladonna“ im Jahre 2003 – weltweit über 30 Millionen verkauft und in 32 Sprachen übersetzt wurden. So einen Weltstar der Spannungsliteratur trifft man nicht jeden Tag…

Gegen 18.30 Uhr stellten wir Bookwives uns zusammen mit anderen Bloggern der aus Atlanta, Georgia kommenden Autorin vor. Und was sollen wir sagen? Sie sieht mal so gar nicht wie eine international erfolgreiche Autorin aus – hätten wir ihr Bild nicht gekannt, hätte Karin Slaughter an uns vorbei gehen können und wir hätten es nicht mal gemerkt. Und sie verhält sich auch nicht so, wie man es von jemandem ihres Standings vielleicht erwarten würde. Sie kam locker und freundlich auf uns zu, wirkte sehr bodenständig,  freute sich über unser kleines Geschenk – eine Tasse mit dem Schriftzug „pritti wummen“ – und quatsche frei von der Leber weg mit uns und antwortete auf unsere Fragen.

Bookwives meet Karin Slaughter (und ja, in einer Umkleide!) :)

Bookwives meet Karin Slaughter (und ja, in einer Umkleide!) :)

Da ihre Will Trent-Reihe für das Fernsehen verfilmt wird und Karin Slaughter an dem Drehbuch mitarbeitet, wollten wir gerne wissen, wie sich die Arbeit an einem Buch von der an einem Script unterscheidet. Es sei etwas komplett anderes antwortet Karin Slaughter. In einem Buch kann sie die Protagonisten denken lassen. Auf der Leinwand geht das nicht. Und so muss sie die Gedanken und Gefühle in Dialogen niederschreiben, damit der Zuschauer später vor dem Fernseher alles verstehen kann. Immer mit dem Hintergrund, dass auch die Zeit auf der Leinwand begrenzt ist.

Auf die Frage, ob sie sich beim Schreiben ihrer Bücher vor dem, was sie da schreibt, gruselt, bekamen wir ein ganz klares Nein als Antwort. Sie wisse ja, was geschehen wird und Angst hat man eigentlich nur vor dem Unbekannten. Aber sie freut sich sehr darüber, dass sie ihre Leser immer wieder überraschen und schocken kann.

Es gruselt sie aber, wenn sie Bücher anderer AutorInnen liest. Mo Hayders „Tokio“ ist beispielsweise so ein Buch. Wir und die anderen Anwesen konnten ihr da nur zustimmen. Karin Slaughter ließ es sich nehmen, uns bei der Gelegenheit zu erzählen, dass es einen kleinen, freundschaftlichen Wettstreit zwischen ihr und Mo Hayder gibt – frei nach dem Motto „Beat that!“. Und auch, dass Mo Hayder nicht so unschuldig ist, wie sie aussieht – ganz und gar nicht! ;)

Wir fachsimpelten noch über einige andere Autoren und konnten so, mit Karin und den anderen Bloggern, noch Lesetipps austauschen. Karin fragte auch, ob wir nur Krimis / Thriller lesen und wir plauderten, wie so ein Blog doch auch das Leseverhalten verändert. Darüber wie schön es ist, den Kontakt zu den Autoren zu haben. Karin ist sehr aktiv auf Facebook und hat dort eine riesige Fangemeinde.

Nach ca. 45 Minuten verabschiedeten wir uns von Karin Slaughter und suchten uns freie Plätze im Lesungssaal. Gar nicht so einfach bei den vielen Menschen, die gekommen waren, um etwas aus „Bittere Wunden“, dem neuesten Thriller von Karin Slaughter, zu hören. Das Event war mit gut 400 Besuchern fast ausverkauft.

Karin Slaughter liest

Karin Slaughter liest

Auf der Bühne an ihrer Seite: Regula Venske, Krimiautorin aus Hamburg, die den Abend charmant moderierte, und Dietmar Wunder, der den deutschen Lesepart übernommen hat und u. a. die deutsche Stimme von Daniel Craig ist.

Die Lesung verging wie im Flug. Neben den englischen und deutschen Lesepassagen wurden Fragen gestellt und beantwortet. Es war sehr interessant zu erfahren, wir Karin beim Schreiben vorgeht. Sie hat ein „cabin in the wood“, in das sie sich zum Schreiben zurück zieht. Ihr Vater, der nicht weit weg wohnt, versorgt sie mit Essen und sorgt dafür, dass sie in Ruhe schreiben kann.
Auch zu ihren beiden älteren Schwestern hat sie ein gutes Verhältnis. Die sind nämlich mächtig stolz auf sie!
Die Sprache kam natürlich auch auf die Attentate des 11. Septembers 2001 – die uns allen noch zu gut im Kopf sind. Wie jeder andere weiß auch Karin heute noch, was sie zu dem Zeitpunkt gemacht hat: sie war mit einem Freund im Fitnessstudio.
Kurz danach sollte ihre Lesereise zu „Belladonna“ (im Original „Blindsided“), welches in diesem Zeitraum veröffentlicht wurde, stattfinden. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren hat sie ihre Reise nicht abgesagt, sondern durchgezogen. Sie erzählte, dass das Feedback der Leser einfach grandios war und viele ihr sagten, dass ihr Buch sie durch diese schwere Zeit begleitet hat und geholfen bzw. abgelenkt hat.
Und dann war die Zeit auch schon um. Zum Glück konnten wir unsere Bücher schon beim Meet & Greet signieren lassen. Die vielen Menschen, die nach der Lesung eine Widmung von Karin Slaughter haben wollten, sorgten für Stop & Go beim Rausgehen. ;-)

„Mord am Hellweg“ ist übrigens Europas größtes internationales Krimifestival. Namhafte Autoren und viele spannende Veranstaltungen warten bis Ende November auf die Interessierten aus Dortmund, Unna, Schwerte, Bergkamen usw.. Das Programm ist wirklich großartig! So werden unter anderem Janet Clark, Arno Strobel, Sebastian Fitzek, Thomas Thiemeyer und Jussi Adler-Olson noch zu sehen sein. Wie schade, dass genau zu diesen großartigen Veranstaltungen die Hälfte der Bookwives im Urlaub ist. *grrr*
Zur Website gelangt ihr >>hier<<.

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Euch haben wir an diesem Abend natürlich nicht vergessen! Wie könnten wir auch? Wir haben zwei signierte Ausgaben von „Bittere Wunden“ für euch mitgebracht. Wenn ihr gerne für eins der beiden Bücher in Lostopf hüpfen möchtet, beantwortet uns bitte folgende Frage:

Der Name Karin Slaughter – egal ob Pseudonym oder echter Name – scheint geradezu perfekt zu sein für eine Thriller-Autorin. Wenn ihr Thriller schreiben würdet, wie wäre euer Name? Und warum?

Hinterlasst uns bitte unter diesem Post einen Kommentar mit der Antwort und füllt zusätzlich das Formular aus. Nur wer beides macht, landet im Lostopf. Teilnahmeschluss ist der 21. September 2014 – 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 22. September hier bei uns auf dem Blog bekannt gegeben.

Bittere Wunden von Karin SlaughterHier geht’s zur Leseprobe

Das Kleingedruckte: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit einer gültigen Meldeadresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ihr solltet über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Versand erfolgt als Maxi-/Großbrief.

Wir freuen uns auf eure Einsendungen und sind gespannt, welche Namen ihr euch geben würdet.

Eure Bookwives – Sabrina & Sabrina ♥


Wohnzimmerlesung mit Katrin Rodeit – oder auch: ein gutes Selfie dauert 15 Minuten und mehr…

Vor 3 Wochen hat es sich wirklich total zufällig und spontan ergeben, dass wir die Chance bekamen, die liebe Katrin Rodeit in unserem bookwiveschen Wohnzimmer begrüßen zu dürfen.
Aufgrund dieser kurzfristigen Ansetzung wollten wir die Runde von Beginn an auch etwas kleiner halten. Es wurde ein bisschen geplant, Aufgaben verteilt. Und schon war der Tag der Tage da.
Morgens gab es leider noch 3 Absagen, sodass unsere ohnehin schon kleine Runde nun einer Mini-Gruppe glich.

Die Autorin Katrin Rodeit in Aktion.

Die Autorin Katrin Rodeit in Aktion.

Als dann aber um 17.30 die strahlende Katrin vor uns stand, war das vergessen. Katrin kannten wir bisher nur aus eMails und Chatnachrichten sowie von einem Telefonat. Und was sollen wir sagen, außer: es war die erwartete Liebe auf den ersten Blick. *hihi*
Um 18 Uhr trafen dann auch noch unsere lieben Leserinnen & Freundinnen Claudia und Steffi ein. Unsere Mädelsrunde war komplett und wir konnten erst einmal mit einem (oder auch mehreren Gläsern) Sekt den Abend eröffnen. Und genau so fühlte es sich vom Start weg an: als würden 5 Freundinnen, die sich schon ewig kennen, einen feucht-fröhlichen Mädelsabend miteinander verbringen!

Beim Essen konnten wir Katrin geradezu über das Arbeiten an einem Buch ausquetschen. Woher nimmt sie die Inspiration? Wie geht sie vor? Plottet sie? Hat sie Einfluss auf Titel und Cover? Alle Fragen hat sie äußerst geduldig beantwortet und man konnte fast glauben, dass sie Spaß hatte. *zwinker*
Doch wir haben sie nicht nur befragt. Wir haben wirklich über Gott und die Welt geredet. Und als Katrin sagte, sie fühlte sich nicht wie auf einer Lesung, sondern als würde sie mit Freundinnen zusammen sitzen, war das das größte Kompliment überhaupt.

Die Chemie stimmte, wir ließen uns das Essen schmecken. Und über all das Lachen und Quatschen vergaßen wir fast schon den Hauptgrund: Katrin sollte ja vorlesen.
Es fiel uns ein bisschen schwer, den gemütlichen Esstisch (jeder hatte eine Kleinigkeit für das Büffet mitgebracht) zu verlassen und ins Wohnzimmer umzuziehen. Ausgestattet mit Sekt, einem leckeren Cocktail (dessen Namen sich kein Mensch merken kann, der aber hauptsächlich aus Rum und Rum und Rum besteht) und Wasser für die Autorin (und für uns als Alibi) wanderten wir in den „Lesungssaal“.

Die Zuhörer sind bereit

Die Zuhörer sind bereit

Bevor unsere Autorin nun zum Vorlesen kam, stand die größte Herausforderung noch bevor: ein Foto von uns allen. Glaubt uns, würden wir die Versuche nun einzeln aufzählen und beschreiben, würdet ihr morgen noch an unserem Bericht lesen. :)
Es gab wunderschöne Selfies auf denen aber leider die Autorin nicht zu sehen war. Oder es waren nur 2 Leute darauf zu sehen. Auch die Selbstauslöserfunktion diverser Handys konnte uns einfach nicht zufrieden stellen. Das schlimmste daran war, dass wir nach ca. 5 Minuten aussahen wie Waschbären (Memo an uns selber: wasserfestes Make-Up benutzen – oder gar keins!). Nach wahnsinnig schnellen 15 Minuten hatten wir dann tatsächlich mal so was wie ein Gruppenfoto. (Das ist auch der Grund, warum es wenige Bilder gibt…) Nun hieß es, runter zu kommen, damit Katrin endlich vorlesen kann.

ein Versuch...

ein Versuch…

Um 22.15 Uhr war es dann soweit! Katrin begann, aus ihrem Erstlingswerk „Mein wirst du sein“ vorzulesen. Auch wenn wir Zuhörer schon „etwas“ angeschickert waren, konnten wir die Lesung sehr genießen und uns tatsächlich auch konzentrieren. *grins*
Katrin hat wirklich sehr schön vorgelesen und uns dann auch noch das eine oder andere über ihre Charaktere erzählt. SaCre hatte die Bücher schon mit Begeisterung gelesen – die anderen drei mussten sich völlig überraschen lassen.
Danach kamen wir wieder ins Diskutieren (und Trinken) und plötzlich war es Mitternacht. Ein Ehemann, der seine Frau abholen wollte, stand vor der Tür. Kurzerhand wurde er zum weiteren Zuschauer umfunktioniert, bekam Essen & Trinken und durfte unserem Mädelsabend beiwohnen. Schließlich wollten wir aus Katrins aktuellem Buch „Gefährlicher Rausch“ auch noch etwas hören. (An dieser Stelle ein großes Danke an den äußerst geduldigen Herrn!)
Um 0.15 Uhr konnte Katrin also beginnen, daraus vorzulesen. Auch hier hat Katrin wieder aus dem Nähkästchen geplaudert und viel über die Hintergründe und die Personen erzählt.
Nach der Lesung konnten wir dann noch bei Katrin die Bücher kaufen und signieren lassen.

Schade, dass unser Gast schon am morgen so früh zurück in die Heimat musste! Ansonsten wäre unser „reading happening“ bestimmt noch nicht um 2 Uhr geendet. :)

Noch so ein seltsamer Versuch. Die Bookwives & Katrin Rodeit

Noch so ein seltsamer Versuch. Die Bookwives & Katrin Rodeit

Ihr Lieben, ihr seht, dass wir einfach begeistert und dankbar sind! Begeistert, weil der Abend einfach wunderbar und sehr lustig war. Dankbar, eine solch tolle Autorin persönlich zu kennen und solch liebe Besucher bei uns begrüßen zu dürfen.
Wir danken euch! Und das schreit nach Wiederholung (im nächsten Juli)!

PS: wer die Bücher noch nicht kennt (hat nicht nur was verpasst), hat bald die Chance, in einem Special mehr über Katrin Rodeit und ihre beiden Krimis zu erfahren. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Eure Bookwives


[Gewinnspiel] „Paulf Fiction“

In den letzten Wochen genossen die beiden Thriller-Autoren Paul Cleave und Wulf Dorn auf unserem Blog ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Neben Rezensionen zu „Phobia„, „Der siebte Tod“ und „Opferzeitpräsentierten wir euch außerdem  einen Bericht zu der Lesung der beiden Autoren am 31.10.2013 in Düsseldorf.

Die „Paulf Fiction-Wochen“ möchten wir nun mit einem Gewinnspiel beenden. Wir haben die beiden Autoren gebeten, je ein Exemplar ihres aktuellen Buches zu signieren, und möchten euch damit nun eine kleine Freude machen.

Was ihr tun müsst, um „Opferzeit“ oder „Phobia“ zu gewinnen? Ganz einfach:
Füllt das unten stehende Formular aus, postet noch einen Kommentar (bitte nicht die Antwort auf die u. g. Frage) unter diesen Artikel – und drückt euch selber die Daumen!

Ihr könnt für beide Bücher in den Lostopf hüpfen, jedoch nur eins gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 10. November- 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 11. November hier bei uns auf dem Blog bekannt gegeben.

Das Kleingedruckte: Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit einer gültigen Meldeadresse in Deutschland. Ihr solltet über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Versand erfolgt als Maxi-/Großbrief.

Wir wünschen euch viel Glück!

Eure Bookwives – Sabrina & Sabrina ♥


Ein Abend mit… Paul Cleave & Wulf Dorn

Lange haben wir uns darauf gefreut. Dann war er endlich da: der 31. Oktober, Halloween-Abend. Ein Abend voller Thrill, Ängsten und Geschichten: die Paulf Fiction Tour 2013 machte Halt in Düsseldorf.

Tim Müller, seines Zeichens Lektor beim Heyne Verlag, leitete den Abend charmant ein. Er freute sich „mal aus dem Verlag rauszukommen“ und eines sei gesagt: es hat sich gelohnt – für ihn und für uns. :)

Doch wie kam es überhaupt zu dieser Tour? Wulf Dorn kommt aus der Nähe von Ulm. Paul Cleave aus Christchurch, Neuseeland. Beide haben sich im Februar 2012 in Leipzig auf der Heyne Verlagsparty kennen gelernt. Und es war „Liebe“ auf den ersten Blick – wie die beiden schnell bei diversen Gin & Tonic feststellten. Nun wurde uns auch die Widmung in „Phobia“ klar. Die beiden sind ein hervorragendes Team, haben viele Gemeinsamkeiten und passen sehr gut zusammen. :)

Mit 15 Jahren schrieb Paul, dessen leuchtend blauen Augen die Zuhörer anstrahlten, einen Schulaufsatz zu Weihnachten, an dessen Ende Santa am Baum hing. Das hat wohl seinen literarischen Weg geebnet. Welche Note er dafür bekam, hat er uns aber verschwiegen. :)
Dann gab der Autor eine Zusammenfassung über den „Held“ seiner Bücher „Der Siebte Tod“ und „Opferzeit„: Joe Middleton – Der Schlächter von Christchurch. Dieser muss am Anfang des zweiten Buches leiden. Paul bezeichnet das als „bad luck„. Und das ist der Grund, warum die Leute Joe mögen, obwohl er böse ist, ein Serienkiller. Die eigene Mutter, so Cleave, hat ihn sehr zur verrückten Mutter seines Protagonisten inspiriert. Nicht nur das Publikum lacht darüber, auch er selber.
Doch wie kam er auf die Idee zu Joe? Er wollte eine Geschichte aus Sicht eines Killers schreiben, mit dem die Leser aber auch schmunzeln können.

Nun das erste Highlight: Wulf Dorn liest den Anfang von „Opferzeit„. Und was sollen wir sagen? GÄNSEHAUT!!! Hat jemand von euch schon mal eine Lesung mit Wulf mitgemacht? Wenn ja – dann wisst ihr, wie sehr auch wir seiner Stimme verfallen sind. Wenn nein – ihr habt gehörig was verpasst. Wir schmachten noch immer… ;) Auf die Frage, wie es für ihn ist, sein Buch auf deutsch zu hören, antwortet Paul Cleave, dass es ziemlich komisch sei. Gerade dann, wenn das Publikum lacht. Er weiß ja nicht, ob wir wegen des Buches lachen, oder vielleicht doch eher über Wulf Dorn. :D

Beide Autoren sind der Meinung, dass die ersten Sätze im Buch die wichtigsten sind. Schließlich müssen sie den Leser in ihren Bann ziehen. Der Prolog soll dem Leser aufzeigen, welche Atmosphäre ihn im Buch erwartet. Wulf schreibt grundsätzlich zuerst den Anfang des Buches, dann das Ende und die Schlüsselszene. Die Geschichte baut er dann dazwischen auf. Und dass ihm das ganz wunderbar gelingt, konnte er uns mit „Phobia„, „Dunkler Wahn“ und „Trigger“ schon beweisen. Er hat zuerst im Genre Horror geschrieben. Davor hat er Comicstrips gemalt, die er „aber keinem Psychiater vorlegen“ würde. Seiner Meinung nach sind es auch nicht Werwölfe und Vampire, die Leser in Schrecken versetzen, sondern der Mensch selber, mit seinen ureigenen Ängsten.

"20 Jahre Psychiatrie. Allerdings mit Schlüssel." Wulf Dorn

„20 Jahre Psychiatrie. Allerdings mit Schlüssel.“ Wulf Dorn

Und dann liest er den Anfang aus „Phobia„. Und so, wie er es vorträgt, lässt er uns als Zuhörer sehr tief in die Atmosphäre und Geschichte eintauchen. Wir sind wieder mal begeistert.
Was uns richtig gruseln lässt: die ganze Geschichte, besonders der Anfang, beruht auf zwei wahren Begebenheiten, die in Deutschland geschehen sind, und die er zu dieser Story zusammen geführt hat. Das Grauen ist vor der Haustür! Wir mussten uns erstmal schütteln.
Warum hat er diesen Titel gewählt? Angst ist ein kontinuierlicher Bestandteil des Lebens, und auch seiner Bücher. Das Gewohnte wird oftmals zur Angst und auch unsere Gesellschaft orientiert sich daran. Er selber sei auch ein ängstliches Kerlchen, verrät er uns, und gibt gleich dazu noch eine Anekdote aus dem Indonesien-Urlaub zum Besten. Übrigens fürchtet er sich vor Schlangen und Blindschleichen. Sogar Feuerwehrschläuche seien ihm nicht geheuer. Was Paul dazu sagt? Er hat Angst vor Älterwerden und Haareverlieren. :)

Paul Cleave hatte jahrelang Anfragen darüber, wann er seine Geschichte um Joe, die erstmals 2007 erschien, weiter geht. Im letzten Jahr war für ihn persönlich dann der richtige Zeitpunkt gekommen. Und innerhalb von 6 Monaten war die Fortsetzung dann geschrieben.
Wulf Dorn hat an „Phobia“ ein Jahr geschrieben. In diesen 12 Monaten hatte er aber einen „geregelten“ Tagesablauf und das Schreiben war für ihn ein Vollzeitjob. Auf die Frage, wie wichtig Gewalt für Thriller ist, antwortet er, dass er den Trend an Blutrünstigkeit nicht so gut findet, da es nicht sein Stil ist. Er versucht, das Kopfkino der Leser anzuregen, sodass man im Kopf mehr erlebt als man tatsächlich gelesen hat.

Paul liest nun aus seinem englischen Original zu „Opferzeit„. Er spricht über Melissa, seine weibliche Serienkillerin. Sie ist Joe sehr ähnlich und er brauchte den weiblichen Gegenspieler.  Sie ist „nice“, hat aber „nuts“ im Kopf. Wir mussten immer wieder über seine Ausführungen lachen.

"Melissa is also based on my mum." Paul Cleave

„Melissa is also based on my mum.“ Paul Cleave

Wulf Dorn ist ein Filmliebhaber und sammelt Horrorfilme. So kommt das Thema zwangsläufig auf die Frage, ob die Bücher der beiden auch verfilmt werden. Für „Trigger“ wurden die Filmrechte verkauft, doch gestaltet sich die Umsetzung als langwierig und nicht so einfach. Auch Paul hat die Filmrechte verkauft und so geistern einige Namen durch das Publikum, deren Schauspieler sich hervorragend als Joe machen würden.

Beide Autoren sind international erfolgreich – doch nicht in den USA und UK. Paul meinte dazu „people who understand my language, don’t like me“.  Er freut sich darüber, dass er durch seinen Beruf so viel reisen und Leute kennen lernen kann. Er hat ein tolles großes Haus mit vielen Katzen, kann aufstehen wann er will, Tennis spielen und in die Fenster anderer Leute schauen.

Musik spielt für beide ebenfalls eine große Rolle. Paul hört sehr laut Musik beim Schreiben und singt ebenso laut – aber nicht schön – mit. Seine Worte. :) Während er „Das Haus des Todes“ schrieb, dröhnten „The Doors“ aus der Anlage. Bei der Arbeit an „Opferzeit“ war es Bruce Springsteen.
Wulf hörte beim Schreiben von „Trigger“ Sisters of Mercy und bei „Phobia“ Marylin Manson. Und wir fragen uns noch jetzt, wie man sich dabei auf das Schreiben konzentrieren kann… :) Aber auch Klangschaften hört er gerne während der schriftstellerischen Arbeit.

Die nächsten Projekte der beiden: im cbt Verlag wird im nächsten Jahr ein weiterer Jugendthriller von Wulf Dorn erscheinen. Und auch von Cleave wird es im nächsten Jahr einen neuen Thriller geben und darin ein Wiedersehen mit Theo Tate, der dem einen oder anderen aus „Das Haus des Todes“ bekannt sein dürfte. Ein gemeinsames Buch wird es von beiden aber erstmal nicht geben. Sie werden höchstens eins zusammen lesen. „Der Grinch“. Zu Weihnachten. :)

Neben vielen lustigen und interessanten Anekdoten haben wir noch erfahren, dass nach Pauls Theorie ein Frisbee die Welt retten kann. Vielleicht hat er damit sogar Recht. Es wäre einen Versuch wert.
Und nach einer ganzen Menge Fragen an die beiden Autoren neigt der Abend sich leider auch schon dem Ende zu. Natürlich wird noch fleißig signiert und wir haben die Gelegenheit, nochmal die ein oder andere Frage zu stellen. Und beim Signieren haben wir selbstverständlich auch an EUCH gedacht! :)

Hach, es war schön. Ein toller und unterhaltsamer Abend, den wir nicht nur dank Wulfs unvergesslicher Stimme und Pauls blauen Augen nicht so schnell vergessen werden. Beide Autoren kamen sehr sympathisch und nahbar rüber. Wir hoffen, dass das nicht die letzte Lesung war. :)

*smile* Paul Cleave, SaFi, SaCre, Wulf Dorn

*smile*
Paul Cleave, SaFi, SaCre, Wulf Dorn

Eure strahlenden Bookwives


Vorfreude: Lesung mit Paul Cleave und Wulf Dorn

Wir Bookwives freuen uns darauf, Halloween dieses Jahr in einem ganz besonderen Rahmen verbringen zu dürfen. Und zwar auf einer Lesung von gleich zwei Thriller-Autoren der Spitzenklasse:

Paul Cleave © Paul Cleave

Paul Cleave © Paul Cleave

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Neben dem Schreiben renoviert er Immobilien („Ich kaufe ein Haus, lebe etwa ein Jahr in ihm, während ich es renoviere, und verkaufe es dann“). Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.
(Quelle: Autorenseite Heyne)

Wulf Dorn © Isabelle Grubert

Wulf Dorn © Isabelle Grubert

Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein 2009 erschienener Debütroman Trigger wurde ein internationaler Bestseller. Auch seine weiteren Romane sind inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt. Nach zwanzigjähriger Psychiatrietätigkeit lebt er heute als freier Schriftsteller mit seiner Frau und einer Glückskatze in der Nähe von Ulm.
(Quelle: Autorenseite Heyne)

Am 31.10.2013 werden die beiden Autoren ab 20:15 Uhr aus Ihren aktuellen Thrillern „Opferzeit“ und „Phobia“ lesen. Ort des Geschehens ist die Mayersche Buchhandlung auf der Düsseldorfer Kö.

Paulf Fiction

Büchertechnisch sind die beiden Autoren keineswegs Neuland für uns. SaFi hat im vergangenen Jahr Paul Cleave für sich entdeckt und „Das Haus des Todes“, „Der siebte Tod“ und „Opferzeit“ gelesen. Von Wulf Dorn haben wir beide „Phobia“ gelesen, SaCre außerdem noch „Trigger“ und „Dunkler Wahn“.

Nachdem uns die Bücher überzeugen konnten, freuen wir uns schon sehr darauf, die beiden Autoren live und in Farbe erleben zu dürfen.

Wie sieht es mit euch aus? Werdet ihr auch vor Ort in Düsseldorf sein? Habt ihr schon Bücher der beiden gelesen? Seid ihr Cleave/Dorn-Fans?

Eure Bookwives – Sabrina & Sabrina ♥


George R. R. Martin Event in Dortmund

Am 29. Mai fand in der Mayerschen Buchhandlung Dortmund wieder ein schönes Event statt: ein Abend zum Thema „George R. R. Martin“.
In einem Vorbericht haben wir dieses Event angekündigt >>klick<<, in einem weiteren über die Bücher und die Serie berichtet >>klick<<.

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Nun saßen wir mit ca. 150 anderen gespannten Zuhörern im Veranstaltungsbereich der Buchhandlung. Literaturkritiker Denis Scheck moderierte das Event, bei dem auch der Literaturagent und Martin-Vertrauter Werner Fuchs sowie der Schauspieler Tom Wlaschiha (spielte in der 2. Staffel den „Mann ohne Gesicht“) rund um den Autor und die Dreharbeiten erzählen sollten.
Die Lobeshymnen schienen sich von Anfang an zu bestätigen: schon bei der Eröffnung durch Denis Scheck mussten wir alle schmunzeln.

Denis Scheck, der die Sendung „Druckfrisch“ auf ARD moderiert, erzählte zu Beginn, was uns an diesem Abend erwarten würde. Der Abend sollte keine Zusammenfassung der komplexen Geschichte werden.
Mit Wortwitz sprach der Literaturkritiker über die Bedeutung des Genres Fantasy in Deutschland, welches hierzulande nicht nur Freunde hat, aber durchaus den „Reiz des Kompensatorischen“ ausübt. Außerdem sprach er sich gegen Science Fiction & Fantasy Ghettos in Buchhandlungen aus. Vielmehr sollten die Bücher nach wahren Begebenheiten und Rest unterteilt werden. *zwinker*

Dann die Frage an Herrn Fuchs: wie er George R. R. Martin kennen gelernt hat. Ende der 60er war er Agent bei der Firma „Utoprop“ (schon über den Namen und die Ausschmückung dessen mussten die Zuschauer schmunzeln). Man hatte sich zum Ziel gesetzt, das Genre Science Fiction zu verbessern. Anfang der 70er Jahre lernte er so Martin kennen.
Warum Martin die gleichen Mittel-Initialien wie Tolkien hat? Das sollte wohl eine „erinnerungstechnische Hilfe“ sein.

Nun die Frage an Schauspieler Tom Wlaschiha, wie er zu „Game of Thrones“ kam?
Er hatte sich kurze Zeit vorher einen englischen Agenten gesucht. Dieser schickte ihm irgendwann einen Drehbuch-Auszug mit der Aufforderung zu einem E-Casting. Das bedeutet, dass der Schauspieler den Drehbuchauszug spielt und dabei gefilmt wird (zuhause). Diesen Film schickt er dann dem Agenten bzw. der Produktionsfirma. Und getreu dem Motto „don’t call us, we’ll call you“ kam tatsächlich irgendwann der Anruf.
Die Bücher hatte Wlaschiha, der sich selber nicht unbedingt als Fantasy-Fan bezeichnet, nicht gelesen. Und so musste er erst einmal im Internet recherchieren, um was es sich bei seinem neuen Job eigentlich handelt. Zu dieser Zeit lief in den USA gerade die 1. Staffel.

Werner Fuchs erzählte, dass er und Martin – der damals ein aufstrebender Autor in den Staaten war – anfangs nur per Brief Kontakt hatten. Doch nach und nach bauten die beiden eine immer persönlichere Beziehung zu einander auf.
Das erste Buch Martins wurde in Deutschland 1978 von Droemer-Knaur heraus gebracht. Dieser Verlag hatte zur damaligen Zeit den mit Abstand kürzesten Vorlauf, sodass man sich dafür entschied.
Der Autor ist ein Fan von Rock-Musik. Dass Musik ihm wichtig ist, merkt man auch an seinen Buchtiteln („Song of ice and fire“, „A song for Lya“, „Songs for stars and shadows“).
Er wohnt in Santa Fe und ist, trotz seines Ruhmes, mit beiden Füßen auf dem Boden geblieben. Er ist authentisch, seinen alten Idealen treu geblieben und ein Mann des Volkes. Sein Auto beispielsweise ist ein alter Mazda, mit dem Nummernschild „GRRM“.
Ein großes Hobby: er sammelt Ritterfiguren und -burgen, die er alle in Vitrinen ordentlich präsentiert. Er hat ca. 12.000 dieser Figuren!

Scheck: "Einen 60-jährigen mit Plastik-Ritterfiguren finde ich unheimlich."

Scheck: „Einen 60-jährigen mit Plastik-Ritterfiguren finde ich unheimlich.“

Im Jahr 2000 besuchte Martin Werner Fuchs in Deutschland. Nach den Pflichtterminen auf der Buchmesse stand Sightseeing auf dem Programm. Das hieß in diesem Fall: sämtliche Burgen und Steinruinen Deutschlands wurden besichtigt.
Denis Scheck bezeichnet das Interesse für das Mittelalter und dem, was dazu gehört, als „Karl May Phänomen„: man interessiert sich für das, was man nicht vor der Haustür hat.

Fuchs: "Der Ami per se kann sich des Kitsches nicht entziehen."

Fuchs: „Der Ami per se kann sich des Kitsches nicht entziehen.“

Doch was zeichnet George R. R. Martin literarisch aus?
In seinen Werken tauchen immer wieder „beautiful looser“ auf. So würde er sich am ehesten mit Tyrion Lennister identifizieren, denn er sei schon ein bißchen wie er selbst. Denis Scheck bezeichnete  es als die „Entwicklung vom passiven Helden hin zur aktiven Prosa mit Wucht“.
Martin ist sehr politisch, ein Obama-Mann. Außerdem liest er sehr viel. Das mag wohl auch eine Erklärung dafür sein, dass er „so langsam“ schreibt. Darüber müssen auch die drei Herren auf der Bühne lachen.
Überhaupt ist die Stimmung sehr locker. Die Männer wirken wie ein eingespieltes Team, werfen sich gegenseitig die Bälle zu und wissen mit ihren Geschichten und Anekdoten das Publikum zu unterhalten und zu begeistern.

Fuchs: "Wenn Martin sich jetzt zur Ruhe setzt, wird er geteert und gefedert, ist doch klar."

Fuchs: „Wenn Martin sich jetzt zur Ruhe setzt, wird er geteert und gefedert, ist doch klar.“

Nun sprach Tom Wlaschiha über die Dreharbeiten. Die zweite Staffel von „Game of Thrones“ hatte ein Budget von 80 Millionen USD. Eine Tatort-Staffel hat 1,5 Millionen Euro, zum Vergleich.

Obwohl es eine amerikanische Produktion ist, fanden die Dreharbeiten zur Serie überwiegend um Belfast herum statt. In Kroatien und Island wurde auch gedreht. Die Hauptdrehzeit ist von August bis Dezember.
In Europa, so haben wir nun gelernt, wird man als Schauspieler einmal bezahlt. In den USA erhalten die Schauspieler auch später noch, wenn die Produktion in andere Länder verkauft wird, Geld.
Allerdings haben die Amerikaner es geschafft, die Serienkultur weiterzuentwickeln. Sie kreieren Cliffhanger am Ende der Folge und schaffen folgenübergreifende Charaktere und Handlungsstränge (ein weiteres Beispiel hierfür wäre „Homeland“ mit Claire Danes).
Und dann kam das, auf was viele lange gewartet haben: Tom Wlaschiha verwandelte sich in „Jaqen“, den Mann ohne Gesicht, und las aus dem 4. Buch vor. Die Szene startete mit der Begegnung zwischen Arya und Jaqen. Er hat ihr 3 Tode geschenkt, und sie hat bereits 2 davon aufgebraucht.
Der Schauspieler liest lange vor. Falsch: er trägt vor. Man hat das Gefühl, er ist mittendrin in seiner Rolle. Und man glaubt ihm jedes einzelne Wort, das er vorträgt. In seiner Rolle, in der er einen geheimnisvollen Kriminellen spielt, musste er überwiegend von sich in der dritten Person sprechen. „Der Mann hört. Der Mann sieht. Der Mann weiß.“
Tom Wlaschiha hat mittlerweile Band 1 und 2 gelesen, ist am 3. Teil dran. Leider hat er George R. R. Martin nie persönlich am Set getroffen, obwohl dieser sich ab und zu dort aufhält.

Die wichtigste Frage des Abends von Denis Scheck an Werner Fuchs: „Wann kriegen wir den Rest vom Stoff?
Zurzeit hat er ca. 1/3 des 6. Buches fertig, sodass die Fortsetzung der Geschichte bei uns (als Band 12 & 13) vielleicht im Jahr 2015 veröffentlicht werden könnte. Martin ist ein Perfektionist, und so überarbeitet er sein Werk ständig. Aber nicht nur die Fans, auch HBO sitzt ihm im Nacken. Die möchten die Geschichte auf jeden Fall bis zum Ende verfilmen. Ob Martin ein Ende im Kopf hat? Von Werner Fuchs kommt ein klares JA!
Die Entwicklung der Personen und das Ende sind auch mit den Produzenten besprochen, sodass auch ein anderes Autorenteam die Geschichte zu Ende schreiben könnte, sollte dem Autor, der nicht mehr der Jüngste ist, etwas passieren. Außerdem erhält er Unterstützung beim Schreiben im Freundeskreis. Die Handlungsstränge und Personen sind so komplex, dass es für einen alleine kaum möglich ist, alles alleine zu überblicken.

Und dann ist der Abend auch schon fast zu Ende. Jeder hatte noch die Chance, ein paar persönliche Worte mit den Herren zu wechseln, und sich Autogramme zu holen.

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Es war sehr kurzweilig und interessant, so viel über den Autor dieses Epos zu erfahren; zu hören, wie er tickt; zu erfahren, wie die Dreharbeiten liefen.
An dieser Stelle ein großes DANKE an das Team der Mayerschen Dortmund, die uns eingeladen haben, und an den Blanvalet Verlag, der uns mit Pressematerial versorgt hat.

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Wir haben es im Vorbericht angekündigt: wir haben noch ein kleines Gewinnspiel für euch. :)
Ihr seid Fans der Serie, quasi addicted to „Game of Thrones“? Dann freut euch: Der Panini Verlag hat uns das tolle Buch „Game of Thrones: Hinter den Kulissen“ zur Verfügung gestellt. Ich muss sagen, am liebsten würde ich es selber behalten. :)

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Was ihr dafür tun müsst? Verratet uns, welcher Charakter in der Serie euch am besten oder gar nicht gefällt und warum? Bitte vor die Antwort „Serie“ schreiben.

Ihr habt die Serie noch nicht gesehen, aber möchtet gerne das erste Buch lesen oder die Reihe weiterlesen? Verratet uns: welche Rolle hättet ihr im Mittelalter gespielt? Wärt ihr ein Knecht gewesen, der Hofnarr oder gar die Königin? Und warum? Der Gewinner erhält 1 Wunschband der bisher erschienenen Teile 1 bis 10 – ganz egal, welches. Bitte vor die Antwort „Buch“ schreiben.

Die Verlosung läuft bis zum 10. Juni 23.59 Uhr. Mitmachen dürfen alle über 18 Jahre aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Ihr könnt in beide Lostöpfe hüpfen, aber nur einmal gewinnen.

SaCre


George R. R. Martin – Das Event

Am 29. Mai ist es soweit: In der Mayerschen Buchhandlung Dortmund findet das „George R. R. Martin Event“ statt.

Event Mayersche

George R. R. Martin ist der Autor der sehr erfolgreichen Fantasy-Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“. Dieses Epos ist bei Lesern und Kritikern gleichermaßen beliebt und wird gerne mit den Erzählungen des Autors J. R. R. Tolkien auf eine Stufe gestellt. Die Bücher erscheinen unmittelbar nach Veröffentlichung direkt in den Bestseller-Listen.
Der amerikanische Fernseh-Sender HBO hat das Potenzial dieser Reihe erkannt und sehr aufwändig als TV-Serie verfilmt („Game of Thrones“).

Leider müssen wir zugeben, dass wir bisher noch keins der Bücher gelesen haben. :( Dem wurde aber jetzt Abhilfe geschaffen: vom Blanvalet-Verlag haben wir Band 1 zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür!

Der Autor wird am Event leider nicht teilnehmen. Aber Tom Wlaschiha, der in der zweiten und dritten Staffel zu sehen ist, wird dabei sein. Zur Einstimmung haben wir angefangen, die Serie zu schauen. Und wir sind begeistert!

Wir sind sehr gespannt auf den Abend und bereiten uns gerade darauf vor. Da wir aber noch „Game of Thrones“ Neulinge sind, brauchen wir eure Hilfe:
Habt ihr eine Frage, die euch schon länger unter den Nägeln brennt? Wolltet ihr schon immer eine Frage zu der Serie / den Dreharbeiten stellen, die Tom Wlaschiha euch beantworten könnte? Oder glaubt ihr, dass Werner Fuchs (Literaturagent und Vertrauter des Autors) euch eine Frage beantworten kann?
Dann postet eure Frage als Kommentar. Wir werden versuchen, für euch die Antwort darauf zu bekommen.

In den nächsten Tagen werden noch weitere Artikel von uns zu dem Thema erscheinen. Und einen ausführlichen Bericht über das Event wird es selbstverständlich auch geben. Und auch eine kleine Überraschung… vielleicht… ;)

Und jetzt bereiten wir uns weiter vor. :)

SaCre