Sabrinas Detox Diary – Durchführung und Fazit

Bevor ich euch nun erzähle, wie es mir während der zwei Tage ergangen ist, noch ein Wort zur Lieferung der Säfte von Frank Juice.
Die Flaschen (aus Plastik, mehr dazu auf der Website des Anbieters) kamen gut verpackt und mit Kühl-Gel-Pads versehen bei mir an. Die Getränke und Akkus (drei Stück waren im Karton) waren tatsächlich noch schön kalt, so dass auf dem Transportweg wirklich nichts passieren kann. (Da ich in dem Moment noch nicht daran gedacht habe, einen Artikel darüber zu schreiben, verzeiht bitte das Bild.)

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Anlieferung der Saftkur

Die Nährwerte der Getränke habe ich in eine App eingegeben. Pro Tag komme ich also auf gut 1400 kcal. Das klingt nicht wirklich so, als würde ich Hunger leiden, oder?

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Screenshot Yazio App

So kohlenhydrathaltig ernähre ich mich sonst eigentlich nicht. Aber hey, es ist alles Obst und Gemüse.

Mittwoch, 27. Februar 2019

6.23 Uhr: Ich sitze im Auto und bin auf dem Weg zur Arbeit. Mein Magen knurrt. Ich rede mir Hunger ein, obwohl ich mittlerweile erst gegen 9 Uhr auf der Arbeit frühstücke und den ersten Saft heute für 8 Uhr eingeplant habe. Ich denke an das leckere Porridge, das mir heute morgen entgehen wird. Hungeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeer!

7.05 Uhr: Erstmal Käffchen. Ach nee, fällt ja heute auch aus. Dann halt einen Kräutertee. Schmeckt ja fast so gut wie Kaffee. Nicht.

8.05 Uhr: Zeit für Frühstück. Yay. Es gibt Grün. Die Reihenfolge der Säfte ist im übrigen egal. Es wird lediglich empfohlen, mit einem grünen Getränk zu beginnen. Ich habe beschlossen, mich heute an die vorgeschlagene Reihenfolge zu halten.
Vom Geschmack bin ich positiv überrascht. Ich schmecke etwas Gurke, aber nicht zu dominant, und Apfel.
Wie empfohlen, trinke ich in kleinen Schlucken und lasse mir Zeit. So, als würde ich die enthaltenen Zutaten essen. Nach dem halben Liter fühle ich mich gut gesättigt.

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Grün von Frank Juice

9.00 Uhr: Die Besprechung beginnt. Vor mir auf dem Tisch stehen Kaffee, Kekse und Süßigkeiten. Mäh.

9.25 Uhr: Ein Kaffee wäre jetzt total toll. Ein leckerer Schoko-Keks dazu das i-Tüpfelchen. Seufz. So kann ich nur zuschauen, wie meine Kollegen zu beidem greifen.

10.04 Uhr: Leichter Kopfschmerz setzt ein. Liegt das am „Entzug“ oder den langgezogenen und penetranten „ääääääääääähhhhhhs“, die einer der Consultants alle 30 Sekunden für ca. 10 lange Sekunden in seine Sätze einbaut. Und er redet viel. Sehr viel.

10.25 Uhr: Aus dem Kühlschrank greife ich mir den nächsten Saft: Gold. Glücklicherweise schmecke ich weniger Ananas, als befürchtet (ich hasse Ananas). Das Getränk ist schön minzig-frisch. Beim Blick auf die Rückseite entdecke ich, dass Apfel die Hauptzutat ist. So schnell kann man mich glücklich machen.

12.00 Uhr: Ich habe großes Verlangen, etwas zu kauen. Irgendwie fehlt mir das, was sich wiederum etwas seltsam anfühlt.

12.40 Uhr: Mein Mittagessen, während sich die anderen Pizza, Pasta und lecker riechendes Selbstgekochtes einverleiben, ist Grün Plus. Auch dieser schmeckt besser, als ich gedacht hätte. Und wieder bin ich happy.
Allerdings habe ich weiterhin Kopfschmerzen.

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Grün Plus von Frank Juice

13.05 Uhr: Ein kleiner Verdauungsspaziergang durch die Sonne, bevor wir uns wieder für den Rest des Tages im Konferenzraum den Hintern plattsitzen. Das tut echt gut.

14.00 Uhr: Obwohl ich weiterhin viel Wasser trinke (ich trinke so oder so täglich ca. 3 Liter), kommt ein Hunger-Gefühl auf. Oder ist das bloß mein Kopf, der mir das einredet?

15.00 Uhr: Die nächste Flasche ist mit Gelb beschriftet. Der Saft schmeckt ein bisschen säuerlich und hat eine leichte Schärfe im Abgang. Mag ich.

16.10 Uhr: Glücklicherweise endete unser Workshop schließlich und ich kann mit einer nicht nennenswerten Verspätung Feierabend machen. Ab nach Hause und auf der Terrasse vielleicht noch ein paar Minuten Sonne genießen. Meinen Juice, den ich auf Verdacht mit zur Firma genommen habe, packe ich ein, um ihn zu Hause zu genießen.

17 Uhr: Ich steige vor unserer Haustür aus dem Auto und rieche, dass einer der Nachbarn den Grill angeschmissen hat. Seufz.

17.10 Uhr: Ich sitze auf der Terrasse, eine Wolke aus Grillgeruch umwabert mich, und ich schüttle die Flasche Rot. Dies ist tatsächlich das erste Getränk, welches mir nicht so gut schmeckt. Irgendwie habe ich einen erdigen Geschmack im Mund, dabei ist gar nicht so viel Rote Bete enthalten. Nach ein paar kleinen Schlucken habe ich mich aber daran gewöhnt und der Rest des Inhalts lässt sich besser trinken.

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Rot von Frank Juice

18 Uhr: Die Sonne ist weg und es wird kühl. Ich setze mich auf die Couch und zappe auf Nachrichten-Sender. Ich fühle mich total müde, gähne viel und nicke tatsächlich kurz ein.

19.20 Uhr: Später, als geplant, greife ich zum letzten Saft für heute. White. Auf diesen habe ich mich am meisten gefreut. Er schmeckt, wie ein Dessert, fast schon zu süß für mich nach dem heutigen Tag. Der halbe Liter macht mich so richtig satt, dass es sich fast schon nach „zu viel“ anfühlt.

20.30 Uhr: Ich bin immer noch sehr müde und habe weiterhin Kopfschmerzen. Diese sind (und waren über den Tag) allerdings nicht so stark, als dass ich es nicht ohne Tablette aushalten konnte.
Ich beschließe, mir mein Buch zu schnappen und ins Bett zu gehen. Viel lesen sollte ich allerdings nicht mehr…

***

Donnerstag, 28. Februar 2019

5.30 Uhr: Der Wecker klingelt. Ich habe ganz ok geschlafen, nicht überragend.

6.30 Uhr: Während der Fahrt zur Arbeit überkommen mich Gedanken ans Essen und auf die Essensverabredungen während der Leipziger Buchmesse. Sollen wir uns zum Burger essen treffen oder doch lieber zum Vietnamesen gehen?

7.00 Uhr: Und wieder gibt es Tee statt Kaffee. Meine Kollegin ist aber so nett, mich an ihrer Tasse Kaffee riechen zu lassen, sodass ich den geliebten Geruch aufsaugen kann. Ist das eigentlich seltsam?

8.10 Uhr: Eine Melodie summt durch meinen Kopf („Grün, grün, grün sind alle meine Säfte….“) während ich Grün trinke. Ich habe beschlossen, heute die Trinkreihenfolge leicht zu ändern. Rebellin!

10.10 Uhr: Vor lauter Arbeit habe ich überhaupt nicht ans Essen gedacht. Und schon ist es Zeit für Gold. Nur den Saft, nicht das Edelmetall. Schade eigentlich.

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Gold von Frank Juice

12.40 Uhr: Himmel, wo ist bloß die Zeit heute hin? Ich arbeite so konzentriert und viel, dass meine Gedanken überhaupt nicht zum Essen abschweifen. Zeit für mein Mittag“essen“. Ich greife zu Rot. Den mag ich am wenigsten und dann ist er wenigstens weg.

13.03 Uhr: Wo sind eigentlich meine Kopfschmerzen hin? Ich glaube mich daran zu erinnern, heute morgen sogar ohne sie aufgewacht zu sein.

14.40 Uhr: Zeit für Gelb. Ich trinke diese Flasche mit dem guten Gefühl, mich auf den Feierabend zuzubewegen.

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Gelb von Frank Juice

16 Uhr: Sehr pünktlich habe ich die Arbeit verlassen. Auf dem Weg nach Hause werde ich noch einen kleinen Abstecher zum Supermarkt machen, da ich für morgen noch ein paar Dinge einkaufen sollte. Apropos morgen: Ich freue mich schon wieder auf feste Nahrung.

16.35 Uhr: Da ich das zeitlich nicht so gut geplant habe, trinke ich Grün Plus im Auto. Da ich zwischendurch im Feierabendverkehr auf der B1 stehe, gar kein Problem.

18 Uhr: Während des Einkaufs habe ich mit einer Freundin telefoniert und dabei natürlich einige Dinge vergessen. Nach zwei Supermarktbesuchen bin ich nun endlich zuhause.

19 Uhr: Ich habe für morgen meine Bowl, die ich mittags essen werde, vorbereitet. Nun greife ich zum letzten Saft, der noch von meiner Kur übrig ist. Ich freue mich wieder sehr auf den intensiven Geschmack von White und genieße das Trinken.

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White von Frank Juice

21 Uhr: Ich bin total stolz auf mich, dass ich das so gut gemacht habe. Um ehrlich zu sein, überrascht es mich sogar. Hätte ich für morgen noch solchen Tag vor mir, ich bin guter Dinge, dass ich ihn ebenfalls so leicht überstehen würden.
Noch ein paar Seiten lesen, dann geht es in Bett. Müde fühle ich mich auch heute noch.

***

Der nächste Tag.
Ich bin immer noch total euphorisch, dass mir die beiden Tage so gut gelungen sind. Dazu sollte ich noch kurz sagen, dass ich Typ 1 Diabetikerin bin. Ich habe aber extra nichts dazu geschrieben. Doch seid euch versichert: ich habe meine Blutzuckerwerte engmaschig kontrolliert und sie waren immer gut.

Zum Frühstück esse ich mein heißgeliebtes Porridge mit Mandelmilch und eine Banane. Dazu eine Tasse Kaffee. Ich bin im Himmel!
Zum Mittag gibt es eine Quinoa Bowl mit angebratener Zucchini, Tomaten, Lauchzwiebeln, Avocado und einer kleinen Handvoll Nüsse. Ich genieße das Essen und die Geschmacksrichtungen, die herausstechen.

Mein Fazit:
Ich würde diese Kur auf jeden Fall wieder machen. Auch mit den Säften von Frank Juice. Drei Tage wäre auf jeden Fall machbar.
Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, das Ganze in einer anderen Form zu machen. Zum Beispiel, sieben Tage lang das Frühstück durch einen großen grünen Smoothie zu ersetzen (Passendes dazu habe ich auf gruenesmoothies.de) gefunden. Dazu mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist.
Hungrig gefühlt habe ich mich nicht. Es war lediglich das Gefühl, etwas „Gutes“ essen zu wollen. Wie Pasta oder Pizza. ;)
Auf die Waage habe ich mich auch gestellt. Natürlich ist ein bisschen was runter. Aber darum ging es mir nicht und da ich ab heute wieder normal essen werde, wird es auch schnell wieder drauf sein.
Ich habe gemerkt, dass es mir körperlich gut getan hat, diese beiden Tage auf feste Nahrung zu verzichten. Der Detox war aber auch gut für meinen Kopf, denn nun weiß ich, dass ich sowas schaffen kann.


Schön wäre es allerdings auch, das mit einem Freund gemeinsam zu machen und sich dabei auszutauschen. Ich glaube, dass das nochmal einen extra Schub Motivation gibt.

Nachtrag: Am Oberkörper bekam ich im Laufe des Vormittags eine Art Ausschlag. Dieser hat nicht gejuckt, jedoch war die Haut gerötet. Da wir weder Duschgel noch Waschmittel gewechselt habe, bringe ich das mit der Kur in Verbindung. Sicher bin ich mir aber nicht. Vielleicht bin ich gegen eine der Zutaten allergisch? Oder sind das Giftstoffe, die über die Haut ausgeschwemmt werden? Ich weiß es nicht. Übrigens: Pickel oder ähnliches konnte ich während der zwei Tage und auch kurz danach nicht verzeichnen. Mit Frank Juice hatte ich per Direct Message über Instagram Kontakt. Denen sind allergische Reaktionen bisher nicht bekannt, ich soll das aber beobachten und mich nochmal melden. Heute, am Sonntag, kann ich sagen, dass die Rötung fast komplett verklungen ist.
Und noch etwas: In einigen Supermärkten könnt ihr die Säfte des Herstellers kaufen. Infos dazu auf der Website. Der bei uns in Dortmund angegebene Markt hatte aber leider nichts da. Wer aber welche findet, kann so vorher den Geschmack testen.

Ich hoffe, meine Erfahrung hilft dem einen oder anderen, der sich mit dem Thema beschäftigt. Falls ihr Fragen habt, immer her damit.

Sabrina

2 Gedanken zu “Sabrinas Detox Diary – Durchführung und Fazit

  1. Hey Sabrina,

    vielen Dank für deinen anschaulichen Beitrag. Ich kann mich so gut in dich hineinversetzen. Sobald ich beschließe eine Fastenkur zu beginnen, habe ich konstant das Bedürfnis irgendwas zu essen. Der Kopf macht bei mir einfach nicht mit…

    Da ich Säfte eigentlich immer gerne trinke, dachte ich mir, dass ich mit einer Saftkur vielleicht klar käme. Vor ein paar Tagen habe ich mir dann zum ersten Mal einen Selleriesaft gemacht und der war gar nicht so schlimm. Allerdings hatte ich einige Stunden nach dem Trinken mit Aufstoßen zu kämpfen, der mich an Hühnersuppe erinnerte (Sellerie packe ich immer in die Hühnersuppe). Örks…

    Trotzdem liebäugle ich jetzt mit den Säften von Frank Juice. Gerade habe ich voll Bock „WHITE“ auszuprobieren :-)

    Hach ja, das ist alles nicht so einfach.

    Das Thema „Zuckerreduktion“ ist bei mir auch ein ewiger innerer Kampf. Da muss ich auch noch mal ran.

    Viele liebe Grüße
    Lena ♥︎

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    • Hey Lena! Ja, der Kopf. Der ist leider auch zu oft mein Gegner.
      Sellerie ist ja wirklich gar nicht meins. 😬
      Schau mal über den Store Finder, ob du einen Laden in der Nähe hast, der die Säfte im Programm hat. Dann kannst du sie testen. Außerdem habe ich dich eben auf FB markiert bei Frank Juice.
      Geschmack ist natürlich subjektiv. Was mir schmeckt, muss dir nicht schmecken und umgekehrt. Aber White ist himmlisch. Yammi, könnte ich jetzt auch trinken. 😂
      Berichte bitte, wenn du das oder was anderes probierst. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, fällt es uns möglicherweise leichter.

      Hab einen schönen Abend. Sabrina

      Liken

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