Sabrinas Detox Diary – Idee und Vorbereitung

Ende 2018. Die Weihnachtstage standen bevor, ebenso die Hochzeit meiner Cousine am 28. Dezember. Mit dem Gefühl, meinen Magen im Dezember komplett zu überfordern, kam mir die Idee, das Jahr 2019 mit einer Detox-Kur einzuleiten.

Ich habe sehr viel recherchiert, über Detox generell und die Möglichkeiten, die einem dazu geboten werden. Eine reine Heilfastenkur nur mit Wasser, Brühe oder ähnlichem konnte ich für mich von Beginn an ausschließen.
Blieb also nur noch die Frage: selber machen oder kaufen?

Als ich meinem Freund von der Idee erzählte (in der Hoffnung, er würde mitmachen – geteiltes Leid ist halbes Leid und so), war er erst mal wenig begeistert.
So schaute ich mir alleine einige Anbieter an und studierte deren Angebote sehr genau. Schlußendlich habe ich mich dann aus mehreren Gründen für Frank Juice entschieden. (Die Anbieter verlinke ich euch unter dem Beitrag.)

Warum Frank Juice? Für mich passt das Preis-/Leistungsverhältnis, die Säfte sind alle kaltgepresst und sie klingen tatsächlich lecker. Außerdem hat mich das „Soup Cleanse“ besonders angesprochen: Hier gibt es fünf statt sechs Säfte plus eine Suppe für abends.

Mein Vorhaben lautete: Über Neujahr die Saftkur beginnen und gut ins kommende Jahr starten.
Leider wurde dieses Vorhaben aufgrund eines Autounfalls und einer richtig fetten Erkältung in den ersten zwei Wochen des Jahres 2019 zunichte gemacht.

Mein Freund, bei dem in der Zwischenzeit dann doch Interesse für dieses Thema aufkeimte, hat Anfang Januar eine Smoothie Detox Kur gemacht. Er hat alle Zutaten für drei Tage eingekauft und stand jeden Abend eine gefühlte Ewigkeit in der Küche: Abwiegen, schälen, schneiden, portionieren, in der Küchenmaschine zu Smoothie verarbeiten, in Glasflaschen abfüllen, Maschine reinigen und wieder von vorne.
Viel Arbeit und für Obst und Gemüse in Bio-Qualität hat er genauso viel bezahlt, wie ich für die gekaufte Kur ausgeben würde.
Ihm ging es so gut, dass er an Tag drei beschloss, noch zwei weitere Tage dranzuhängen. Öhm… ernsthaft?

Ende Januar sprach ich mit einer Kollegin über die Saftkur. Sie wollte nun auch gerne mal das Thema Detox in Angriff nehmen, um damit eventuell auch ihre Magenprobleme etwas in den Griff zu bekommen.
Anfang Februar warb Frank Juice mit einem Valentinstags-Rabatt. Da haben wir dann zugeschlagen und uns das Cleanse Starter für drei Tage gekauft. Sie wollte nur einen Tag machen und ich würde es dann mit zwei Tagen versuchen.

Der Bestellprozess ist sehr einfach. Am Ende kann man sich den Versandtag auswählen und darüber dann steuern, wann man die Kur erhält. Da die Säfte pro Bestellung frisch gepresst werden, muss man ein paar Tage Vorlauf einplanen.
Mit der Bestellbestätigung erhielt ich ein Ebook, welches viele Tipps für die Vor- und Nachbereitung sowie die Kur selber bereit hält.

Spätestens jetzt kam Respekt bei mir auf. Auf was habe ich mich da bloß eingelassen? Viele denken jetzt bestimmt „Ach, das sind doch nur zwei Tage, was stellt die sich so an?“. Dazu muss man mich natürlich gut kennen. :)
Zuerst einmal: Ich esse gerne. Ist so. Zudem habe ich in letzter Zeit leider wieder viel zu häufig Süßigkeiten gegessen, sodass ich zwischendurch wieder das Gefühl hatte, zuckerabhängig zu sein.
Wenn ich Hunger habe und nicht essen kann, bekomme ich schlechte Laune. Uuuuuuuuuuuuuuuund: Kaffee ist während des Detox tabu. Ich bin zwar nicht mehr der Kaffeejunkie von früher, aber morgens gehören ein bis zwei Tassen einfach zum Start in den Tag.

Mithilfe meines Kalenders habe ich die Detox und Schonkosttage geplant. Für die Saftkur habe ich mir dann den 27. und 28. Februar rausgesucht. Hm, an den beiden Tagen haben wir mit unseren polnischen SAP Consultants Workshops. Samstag sind wir zum Essen eingeladen. Aber hey, Ausreden findet man immer. Oder? Also habe ich mich auf diese Tage festgelegt.

Die Vorbereitungstipps habe ich mir zu Herzen genommen und schon einige Tage vorher meinen Kaffeekonsum auf eine Tasse pro Tag beschränkt. Am Sonntag im Stadion habe ich kein Bier getrunken. Da ich das öfter mache, war das gar nicht so schlimm. ;)
Für Montag und Dienstag habe ich größtenteils die Rezepte aus dem Booklet genommen. Hier ist auch eine Einkaufsliste dabei. Sehr praktisch. (Rezepte und Einkaufsliste gibt es ebenso für die beiden Tage nach dem Cleanse.)
Doch da ich schon an beiden Tagen Probleme hatte, die Finger von den Süßigkeiten zu lassen… oh oh…. :/

Am Dienstag habe ich etwas früher Feierabend gemacht. Mein Vorhaben: Abführen mittels Sauerkrautsaft. Den Darm entleeren vor einer Detox-Kur wird empfohlen.
Als ich nach Hause kam, hatten mein Freund und sein Kumpel gerade gegrillt. Und während mich die Grillreste vom Terrassentisch anlachten, saß ich mit dem Sauerkrautsaft daneben. Was soll ich sagen? Das war richtig fies. Ich habe noch nie etwas Ekelhafteres getrunken als dieses Zeug. Ürgs. Ich könnte jetzt noch würgen, wenn ich an den Geschmack denke.
Zudem hatte der Saft noch nicht mal den absolut gewünschten Effekt. Doppel ürgs.

Was mir die Detox-Tage gebracht haben und wie es mir so erging, dazu in den nächsten Tagen mehr. :)

Hier noch die Anbieter, die ich mir angeschaut habe:
Dean & David *
Pure Delight *
Kale and Me *
Frank Juice *
Berioo *
I do *
*Werbung

Sabrina

4 Gedanken zu “Sabrinas Detox Diary – Idee und Vorbereitung

  1. Hey Sabrina,
    toll, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Das Thema DETOX und ZUCKER interessieren mich sehr, da ich schon lange mein Essverhalten ändern möchte. Doch dieser innere Schweinehund ist einfach übermächtig. So schlimm.
    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag!

    Liebe Grüße, Lena

    P.S. Allein das Wort Sauerkrautsaft lässt mich würgen…

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    • Hallo Lena,
      Oh ja, die Sache mit dem Zucker…. Ich finde es echt schwer, mein Essverhalten zu ändern. Ich lasse mich so sehr von meinen Emotionen steuern, als wäre ich außer Kontrolle.
      Sauerkrautsaft ist einfach bäh. Aber Glaubersalz soll ebenso widerlich sein. 🤔 Vielleicht findet ja jemand eine Alternative, die keinen so großen Würgereiz aufkommen lässt.
      Ich freue mich, dass das Thema für dich zur rechten Zeit kommt.
      Liebe Grüße, Sabrina

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      • „Außer Kontrolle“ trifft es ganz gut. Ich finde den gesamten Tag über immer einen Grund, mich mit Süßigkeiten zu „belohnen“…. So schlimm!!!

        Glaubersalz kenne ich gar nicht. Klingt aber schon fürchterlich. Ich glaube, da ist Sauerkrautsaft das kleinere Übel :-)

        Liebe Grüße
        Lena

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        • Den Grund finde ich auch sehr oft. *hüstel* Aber vielleicht ist die Fastenzeit jetzt ein Ansatz, das Thema anzugehen. Ich werde versuchen, mir für die LBM kleine Rationen mit Nüssen zu packen. Vielleicht ist die Versuchung dann nicht so groß. 😁

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