Der Zauberer von Oz [Rezension]

L. Frank Baum - Der Zauberer von Oz

Autor: L. Frank Baum
Titel: Der Zauberer von Oz
Seitenzahl:
188
ISBN: 978-3-7915-3598-2
Verlag:
Dressler

 

 

Zum Inhalt:

Ein Wirbelsturm hat Dorothy und ihren Hund Toto ins geheimnisvolle Land Oz geweht. Nur der Zauberer von Oz, Herrscher des Landes, kann ihr helfen, den Weg zurückzufinden. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die Smaragdstadt, wo der Zauberer lebt, trifft sie eine Vogelscheuche, einen Holzfäller aus Blech und den feigen Löwen. Gemeinsam erreichen sie die Stadt und erleben dort eine große Überraschung …

L. Frank Baum - Der Zauberer von Oz_2

Meine Meinung:

„>Nein, das kann ich leider nicht<„, sagte die alte Frau. >Ich werde dir jedoch einen Kuss geben. Niemand wird wagen, einem Wesen etwas zu Leide zu tun, das von der Nord-Hexe geküsst wurde.< Sie trat dicht an das Mädchen heran und gab ihm einen zarten Kuss auf die Stirn. Doroty merkte später,  dass dort, wo die Hexe sie mit den Lippen berührt hatte, ein runder schimmernder Fleck zurückgeblieben war.“ (Seite 21)

Dorothy lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel in der Öde von Kansas. Eines Tages kommt ein heftiger Wirbelsturm auf, der sie mitsamt dem Haus fortwirbelt – nur der kleine Hund Toto ist noch bei ihr. Sie landen im Mümmlerland. Und bei der Landung kommt das Haus genau auf der bösen Ost-Hexe auf und tötet sie dabei. Dorothy ist schockiert. Doch die Mümmler und die gute Nord-Hexe sind erleichtert.
Doch leider weiß keiner, wie Dorothy zurück nach Kansas gelangen kann. Also befolgt sie den Rat der guten Nord-Hexe und macht sich auf Richtung Smaragdstadt, um dort den Zauberer von Oz um Hilfe zu bitten. Doch vorher gibt die Hexe dem Mädchen noch die Silberschuhe der toten Ost-Hexe und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn, der dort ein kleines Zeichen hinterlässt und sie vor allem Bösen schützen soll. Auf ihrem Weg trifft Dorothy eine Vogelscheuche, die sich ein Gehirn wünscht; einen Holzfäller-Blechmann, der sich ein Herz wünscht; und einen Löwen, der sich Mut wünscht.
Gemeinsam mit ihren Gefährten macht sie sich auf die abenteuerliche und nicht immer ungefährliche Reise zur Smaragdstadt. Als sie schließlich dort ankommen sind sie überrascht: ihr Abenteuer ist hier noch nicht zu Ende. Bevor der Zauberer ihnen ihre Wünsche erfüllt, sollen die Fünf die böse West-Hexe töten – erst dann will er ihnen helfen. Hier beginnen für Dorothy und ihrer Begleiter noch gefährlichere Abenteuer. Und der Zauberer ist ganz anders, als sie ihn sich vorgestellt haben…

„>Der ist ausgestopft?<, fragte der Löwe verblüfft und sah mit erstaunten Augen zu, wie das kleine Mädchen den Strohmann aufhob, auf die Füße stellte und liebevoll zurechtschüttelte.
>Natürlich ist er ausgestopft<, entgegnete Dorothy, immer noch ärgerlich. >Kannst du deine Augen nicht aufmachen? Jedes Kind sieht, was mit ihm los ist!<
>Aha<, sagte der Löwe, <darum ist er so leicht umgekippt! Ich war ganz baff, als er so herumwirbelte. – Ist der andere auch ausgestopft?<
>Nein<, sagte Dorothy unwirsch. >Er ist aus Blech.<
Damit half sie auch dem Holzfäller wieder auf die Beine.“ (Seite 52/53)

„Der Zauberer von Oz“ ist ein echter Klassiker. Wer hat als Kind nicht von dieser Geschichte gehört, oder als Erwachsener einen Film dazu gesehen oder gar ein Musical?
Es ist eine schöne Geschichte, in der es um Freundschaft von Charakteren geht, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Es geht aber auch darum, dass das Gute das Böse besiegt. Wie eigentlich fast immer bei Märchen. ;o)
Mir persönlich gefällt die Geschichte, und ich komme auch gut mit dem Schreibstil des Autors klar. Zum ersten Mal wurde das Original im Jahr 1900 veröffentlicht, und wurde noch im gleichen Jahr das meistverkaufte Kinderbuch zur Weihnachtszeit. Doch es war, und ist, nicht ganz unumstritten. Es gibt Kritiker, die dem Autor vorwerfen, dass er einen schlechten Stil hat.  Außerdem wurden ihm politische Botschaften in seine Bücher „hineinzitiert“. Ich möchte das jetzt hier nicht komplett erörtern, aber gerne auf den Wikipedia-Eintrag verweisen, der die ganzen Diskussionen und Allegorien zusammenfast. Sehr interessant, wie ich finde.

Mein Fazit noch einmal kurz zusammengefasst: eine tolle Geschichte, mit viel Charme und fantastischen Elementen. Ein echter All-Time-Klassiker und eine schöne Geschichte für Kinder und Jugendliche. Gerne habe ich die Geschichte gelesen. Und dass nicht nur, um einen weiteren Punkt bei der Rory Gilmore Lesechallenge  zu erhalten. :)

4 Herzen

SaCre

3 Gedanken zu “Der Zauberer von Oz [Rezension]

  1. Oh. :)
    Ich will das Buch auf jeden Fall mal lesen. Besonders, weil der Film ja 2013 rauskommt und ich bin gespannt wie er sein wird.

    Wirst du in den Film gehen? :)

    Lg, Mell

    Würde mich freuen, wenn du auch auf meinem vorbei schauen würdest.

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  2. Evy

    Der Film ist klasse, aber seit ich ‚Der Zauberer der Smaragdstadt‘ lesen musste, bin ich eher abgetörnt xD Vlt. ist das Buch aber gut…

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